Olympische & Paralympische Spiele 2016 in Rio

Vor wenigen Wochen haben die Olympischen Spiele 2016 in Rio / Brasilien stattgefunden, vorgestern gingen die danach stattfindenden Paralympischen Spiele zu Ende.
Zum ersten Mal habe ich mich selbst für die olympischen Spiele als Zuschauer begeistern können. Ich muss zugeben, als intensiver Fußballfan kommen andere Sportarten einfach zu kurz. Dass dies im Grunde ziemlich unberechtigt ist, habe ich am Ende selbst eingesehen. Es gibt neben dem Fußball noch viele weitere Sportarten, die hier leider nicht die Unterstützung erhalten, die ihnen eigentlich zustehen sollte. Dass gerade ich eines Tages diesen Satz sagen würde, hätte ich so auch nicht gedacht! Der olympische Gedanke kann wohl wirklich einiges bewegen.
Olympia bot viele tolle Momente – angefangen beim Beachvolleyball Team Ludwig & Walkenhorst, die in einem packenden Verlauf zur Goldmedaille griffen, über die Silbermedaille von Kerber bis hin zu vielen, vielen weiteren Entscheidungen, die intensiv mitfiebern ließen. Natürlich darf auch die Goldmedaille der Frauen und die Silbermedaille der Männer im Fußball nicht unerwähnt bleiben, soviel muss mir als Fußballfan zugestanden werden 😛
Und auch wenn die Plätze auf den Tribünen nicht immer so gut gefüllt waren, wie man es sich erhofft hatte – wenn die Brasilianer da waren, haben sie eine tolle Kulisse geschaffen. Okay, an das permanente Auspfeifen der Gegner bei Spielen mit brasilianischer Beteiligung konnte man sich nicht so ganz gewöhnen, aber jedes Volk hat eben seine Eigenarten 🙂
Die Paralympischen Spiele scheinen ebenfalls ein großer Erfolg geworden zu sein. Zu recht, auch wenn ich diese nicht ganz so intensiv verfolgt habe, war allein die Eröffnungsfeier ein purer Gänsehautmoment. Der olympische sportliche Gedanke verbindet Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen,  gerade in der heutigen Zeit ist diese Idee nicht groß genug hervorzuheben.
Etwas schade war lediglich, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nur eingeschränkt von den Paralympischen Spielen berichtet haben. Hier gab es im Vergleich zu den Olympischen Spielen zuvor meist nur spätere Zusammenfassungen. Definitiv ein Punkt, den man bei den nächsten Spielen angehen könnte.
Unter dem Strich waren die Olympischen Spiele in Rio für mich als Zuschauer definitiv eine große Bereicherung in der fußballfreien Zeit. Für mich persönlich nehme ich neben den tollen Momenten andere interessante Sportarten im Hinterkopf mit. Sport ist eben mehr als nur Fußball.

Telekom Eishockey – Auf geht’s Wild Wings!

Ende letzter Woche hat die neue DEL Saison offiziell begonnen. Mit dabei sind natürlich wieder die Schwenniger Wild Wings (mein Heimatverein :-)) und diesmal auch Telekom Eishockey. Nachdem ServusTV bis vor kurzem die Rechte an der Übertragung der DEL innehatte, hat die Deutsche Telekom diese für die nächsten Perioden erworben. Unter dem Strich war dies vor allem für Eishockey-Fans ein positiver Aspekt: künftig überträgt die Telekom über ihr neues Produkt Telekom Eishockey alle Spiele live. Für Telekom Entertain Kunden ist dies grundsätzlich kostenfrei, reine Telekom Festnetz- und/oder Mobilfunkkunden wie ich erhalten die Option zumindest für 24 Monate kostenfrei. Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt und die Option kurz vor Start dazugebucht. Leider ist die FireTV App noch nicht an den Start gegangen, die Android App hat es dagegen noch kurz vor knapp geschafft.

Telekom Eishockey App: Top ScorerTelekom Eishockey App: SpielvideosTelekom Eishockey App: TabelleTelekom Eishockey App: BenachrichtigungenTelekom Eishockey App: CountdownTelekom Eishockey App: Los geht's!

Mein erster Eindruck fällt positiv aus: die App ist übersichtlich und enthält die notwendigsten Dinge. Klar, natürlich darf man keine Berichterstattung wie bei der Bundesliga erwarten, aber die DEL hat eben einen ganz anderen Zuschauerkreis. Hier und da scheint es laut anderen Nutzern noch zu Problemen gekommen sein, aber zu Beginn muss man eben manchmal ein Auge zudrücken. Dass nun wirklich alle Spiele Live übertragen werden, dürfte die wichtigste Botschaft bleiben. So könnte ein Fußballfreier Abend in Zukunft durch einen Eishockey-Abend über Telekom Eishockey von Zuhause aus bequem überbrückt werden. In diesem Sinne: auf geht’s, Wild Wings! 🙂

Microsoft – vom Linux-Krebsgeschwür-Prediger zum offenen Helden

Microsoft führt GitHubs Open-Source-Charts an (heise.de)
Eine solche Meldung hätte man sich vor Jahren wohl nur mit einigen Bier intus vorstellen können. Doch es ist wirklich geschehen, aus dem einstiegen Unternehmen, das die offene Bewegung als ernstzunehmende Gegenfront sah, ist ein einsichtiger und beitragender Pol geworden. Hut ab, Microsoft! Dazu passt auch, dass beispielsweise die PowerShell nun auch unter Linux läuft (über den Sinn und Zweck lässt sich sicherlich streiten, aber hey, wer die Wahl hat, hat die Qual :-D), der SQL Server das Linux Gefilde „unsicher“ machen wird und mit Visual Studio Code ein offener Editor erschienen ist, der sich zwischen den klassischen Editoren und einer IDE ansiedelt.
Inbesondere letzterer hat es mir dann doch etwas angetan und ich habe ihn direkt mal installiert. Es ist schon erstaunlich, dass Microsoft gerade hier so vieles richtig macht: er ist ausgesprochen schnell (Node.js-basierend), lässt sich mittlerweile einfach erweitern und wird offen und permanent im Austausch mit der Community weiterentwickelt. Diesem werde ich in der nächsten Zeit noch einen eigenen Beitrag widmen.
Microsoft scheint also in der Open Source Welt angekommen zu sein, auch weil sich die IT-Welt und das Geschäft mit Windows weiterentwickelt hat. Auch wenn es noch kritische Stimmen geben mag und etwas Skepsis nie schadet ist es doch positiv zu sehen, dass Microsoft es auch im Gegensatz zu früher anders kann. Davon profitieren am Ende beide Welten – Microsoft und die Open Source Community.

Spotify – ein Dienst unter vielen?

Meine Spotify Reise begann vor rund 3,5 Jahren über die Deutsche Telekom (siehe meinen damaligen Blogeintrag). Auch heute noch habe ich mein Spotify Premium Abonnement über die Deutsche Telekom abgeschlossen – hauptsächlich aus dem Grund, dass auch die mobile Nutzung von Spotify nicht auf das Datenvolumen angerechnet wird. Wobei letzterer Punkt seit Anfang August leider nichtig wurde.

Die fetten Spotify-Jahre sind vorbei - zumindest für Neukunden
Die fetten Spotify-Jahre sind vorbei – zumindest für Neukunden

Neukunden erhalten die frühere Option so nicht mehr, das heißt im Umkehrschluss, dass gerade dieser Vorteil im Vergleich zur Buchung direkt über Spotify wegfällt – und somit nur noch als bequemer Vorteil die Abrechnung über die Telekom Rechnung übrig bleibt. Bestandskunden wie ich dürfen die frühere Option vorläufig behalten, mal schauen wie lange dies der Fall sein wird.
Im Grunde ist die Entscheidung der Telekom, dies mit der Netzneutralität und dem gestiegenen Datenvolumen in den Tarifen zu begründen, durchaus zu begrüßen. Dieses Thema sollte auch künftig eine wichtigere Rolle einnehmen als irgendwelche Bequemlichkeiten, die eine derartige Option bietet. Denn Netzneutralität betrifft eben noch viele weitere Dinge. Was nützt die schönste Musik, wenn an anderer Stelle Dienste leiden müssen? Genau, nicht wirklich viel 😀
Dennoch, auch wenn ich vor nicht allzulanger Zeit mal darüber nachgedacht hatte, wie lange es diese Option so noch geben mag, ist mir die mobile Nutzung von Spotify ohne Hintergrundgedanken doch ins Blut gegangen. Es wird schwer werden, irgendwann wieder aufs Datenvolumen schauen zu müssen. Spätestens dann wird sich auch die Frage stellen, ob es neben Spotify auch noch andere schöne Musiktöchter geben mag. Den naheliegende Vergleich habe ich damals aus dem beschriebenen Vorteil eben nie gemacht, doch wenn dieser wegfällt, bleibt möglicherweise nur ein Fazit: Spotify wird auch für mich ein Dienst unter vielen werden.

Server, WordPress, Let’s Encrypt & Co.

Mit dem ersten Beitrag nach dem ersten neuen Beitrag (komischer Satz, aber die Kreativität leidet leider durch die vergangene lange Nacht sehr  :-D) möchte ich kurz einige Punkte durchgehen, um den Blog wieder auf den neusten Stand zu bringen 🙂

Server, Server – hurra! (again)
Es hat sich noch lange nicht ausgefuchst, seit April 2016 läuft  theXME.de (und alle anderen Seiten wie das Blue X Forum) auf einem neuen EX41S Server bei Hetzner. Im Vergleich zum vorherigen Server gibt’s für weniger Geld den doppelten Arbeitsspeicher, damit sieht der aktuelle Fuchs nun so aus:

Intel Core i7 6700 @ 3.4 GHz Quad Core
64 GB DDR4 RAM
2x 2 TB S-ATA HDD
1 GBit Anbindung

Im gleichen Zug habe ich den Server auf Debian 8 Jessie umgestellt. Softwaremäßig kommt nun MySQL 5.7 zum Einsatz, der Umstieg auf PHP 7 wird sich leider noch etwas hinauszögern: die phpBB Forensoftware ist in der stabilen Version 3.1 noch nicht PHP 7 kompatibel, Version 3.2 befindet sich momentan in der RC-Phase. Hoffentlich wird es 2016 noch etwas, dann direkt mit PHP 7.1? 😉

WordPress
Mittlerweile ist WordPress 4.6 erschienen, im Hintergrund habe ich auch während der inaktiven Zeit immer auf die neuste WordPress Version geupgradet. Heutzutage geht das über die integrierte Backend-Upgradefunktion im Vergleich zu früher spielend einfach, manuelle Eingriffe sind nur noch selten notwendig. Das ist natürlich klasse, wenn neben WordPress noch andere (und nicht so automatisierte Dienste) nach einem Update schreien 😀

Das momentane orangene Theme basiert noch immer auf Twenty Fourteen (habe es aber vorhin mal kurz auf die neuste Version gebracht), fürs erste werde ich dabei bleiben – was meint ihr?

Leider haben sich über die Zeit einige viele Spamkommentare angesammelt – trotz entgegenwirkender Plugins. Die Säuberungsphase steht noch an, man möge es mir nachsehen 🙂

Let’s Encrypt!
Vor einigen Monaten ist Let’s Encrypt praktisch gestartet und bietet seitdem kostenfreie, einfache und automatisierte Zertifikate für Jedermann an. Eine tolle Initiative, seit letzter Nacht ist auch theXME.de mit dabei. Der komplette Blog ist nun verschlüsselt zugänglich, dabei werden alle „alten“ http:// Adressen automatisch auf die neue https:// Variante umgeleitet. Im Hintergrund habe ich zusätzlich versucht, alle alten Verlinkungen zu ersetzen. Der Übergang sollte also sanft vonstattengehen.

Sag niemals nie!

Etwas mehr als zwei Jahre sind seit dem letzten Beitrag in diesem Blog vergangen. Wahrlich eine lange Zeit, doch manchmal tun Pausen einfach gut. Immer mal wieder hat es mir dann doch unter den Fingern gebrannt, aber letztendlich habe ich diese Phasen durch kleine Beiträge auf meinem „privaten Twitter“ Blue X Live! (https://bluex.im/index.php/thexme, siehe auch in der linken Sidebar) entladen. Doch nun, 774 Tage später, ist es soweit: I’ll be back würde Arnold sagen. Auf ein neues, lieber Blog! 🙂

Spotify – eine passende Ergänzung

Seit etwas mehr als einem Jahr nutze ich nun regelmäßig Spotify Premium. Im Grunde genommen bin ich relativ zufällig an Spotify geraten: durch eine neue Tarifrunde der Deutschen Telekom im Mai letzten Jahres habe ich im Zuge des Tarifwechsels auch die Spotify Premium Option mitgebucht (bei den Friends Tarifen kann diese kostenfrei für 2 Jahre gebucht werden). Dabei habe ich im Vorfeld gar nicht vermutet, dass mir Spotify derart zusagen würde. Schon nach kurzer Zeit hat sich Spotify zum mobilen Begleiter gemustert, seitdem vergeht selten ein Tag, an dem ich Spotify nicht nutze. Gerade im Zusammenhang mit der Telekom liegt der (positive) Fuchs aber auch begraben: die Nutzung von Spotify ist auch mobil kostenfrei, d.h. die Nutzung wird nicht auf das monatliche Inklusivvolumen angerechnet (bis auf einige Ausnahmen, von denen in den letzten Wochen intensiv in den Medien berichtet wurden). Das heißt praktisch: streamen bis Ohren taub werden! 😀 Da nicht immer optimale Funkverhältnisse herrschen, lassen sich auch bis zu 3333 Songs offline zwischenspeichern – im Vorfeld oder mobil (auch inklusive). Natürlich gibt es auch andere und ähnliche Musikdienste (Google Music, Deezer, etc.), aber die kostenfreie mobile Nutzung verführt das Gehirn – ob das nun gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt –  in diesem Moment zu Spotify. Am Rande bemerkt bin ich allerdings auch ohne wenn und aber für die Netzneutralität, auch wenn in diesem Falle eine Abweichung davon nicht ganz unpraktisch erscheinen mag.

Spotify @ FuchsFon
Spotify @ FuchsFon

Im übrigen nutze ich auch zuvor genutzte Dienste wie YouTube weiterhin sehr regelmäßig (z.B. in Bezug auf Live-Mitschnitte, spezielle Versionen, ..). Gesamthaft gesehen ist Spotify in den letzten Monaten also zu einer optimalen Ergänzung geworden. Gerade in Momenten, in denen es um die spontane Musiksuche geht oder z.B. Titel unterwegs einfach mal kurz angefragt werden ist es sehr praktisch, den Wunsch danach gleich befriedigen zu können. Zur WM hat sich so (wie auf dem Screenshot zu sehen ist) auch eine kleine Musik-Playlist zusammengefunden 😀
Auch künftig werde ich mobil des öfteren auf Spotify zurückgreifen, wobei ganz interessant zu sehen ist, dass ich dies viel öfter als z.B. am Computer tue – da dürfte aber auch das Thema Smartpone-Nutzung eine Rolle spielen, wo wir wieder bei einem ganz anderen Thema wären 😀

Neue Gallery online

Alles neu macht der Mai Juli. Zumindest fast. Gestern war das neue Blog Theme dran, heute hat es die Gallery zu einer Überarbeitung geschafft. Dabei wurde ein Wechsel auf eine andere Gallery notwendig, da das bislang eingesetzte Script Gallery3 leider von den Entwicklern nicht mehr weiterentwickelt wird (an dieser Stelle einen großen Dank an die Entwickler für all die tollen Jahre mit dieser Gallery!). Künftig kommt nun Piwigo zum Einsatz. Piwigo ist ebenfalls Open Source und wird stetig weiterentwickelt. Passenderweise bringt es gleichzeitig ein mobiles Theme mit, sodass nun auch die Gallery auf mobilen Geräten leichter zu nutzen sein wird. Zwar hat Piwigo hier und da noch seine Kanten und ich muss mich selbst noch etwas umgewöhnen, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass Piwigo dennoch eine gute Wahl darstellt.
Nachdem die Gallery in den letzten Monaten etwas ins Hintertreffen geraten ist, habe ich die Umstellung gleichzeitig dafür genutzt, einige neue Bilder und Alben einzustellen. Aber schaut am besten selbst einmal vorbei – es lohnt sich! 🙂
Die Gallery findet ihr wie bislang direkt unter http://gallery.theXME.de

Erste Erfahrungen mit Lieferando

An manchen Tagen wird die Bequemlichkeit nicht zum Modewort, sondern Realität. Glücklicherweise gibt es in diesen Fällen Lieferdienste, die zumindest den Magen versöhnlich stimmen 😀 Klassischerweise nehmen die meisten Restaurants telefonisch die Wünsche entgegen, allerdings haben sich in den letzten Jahren auch Lieferdienste in die Gunst des Kunden gestellt. Lieferando zählt hier sicherlich zu den bekanntesten Vertretern.
Kürzlich habe ich mich daher relativ spontan dazu entschieden, die Lieferando App einmal auszuprobieren. Hier in der Gegend gibt es zwar nur vier Restaurants, die Bestellungen über Lieferando entgegennehmen, aber neben bekannten Namen stieß ich dann doch noch auf ein mir unbekanntes Restaurant. Nach einem Durchblick der Bewertungen, die durchweg positiv ausfielen, habe ich mich dann für ein typisches „Jan-Essen“ entschieden: Pizza Diavolo und ein gemischter Salat mit Essig und Öl 😀
Die Bestellung war zügig durch, hierbei lässt sich zudem wählen, ob die Bezahlung in Bar gewünscht wird oder ob man direkt über die App elektronisch vorab zahlen möchte. Nachdem die Bestellung aufgegeben wurde, wird diese an das Ziel-Restaurant gesendet. Nun dauert es einen Augenblick, bis das Restaurant die Bestellung bestätigt – inklusive zu erwartender Lieferzeit. Diese belief sich in meinem Falle auf rund einer Stunde, die Lieferung wurde aber schon etwas früher zugestellt 🙂 Natürlich hängt dies stark von Tag und Restaurant ab, aber in meinem Falle hatte ich wohl den richtigen Zeitpunkt erwischt. Das Essen waren zudem auch ausgesprochen klasse, insbesondere die Pizza- genial! Zwar war es nur ein Test der Lieferando App, aber wie sagt man so schön? Vielleicht war es Schicksal, auf dieses sehr zu empfehlende Restaurant zu stoßen. Die zweite Bestellung ist zudem auch schon erfolgt und auch diesmal hat alles reibungslos funktioniert. Die Lieferando App wird wohl auch in Zukunft hin und wieder zum Einsatz kommen.

Wir sind Weltmeister!

Heute haben wir Sonntag. Moment einmal, Sonntag.. da war doch etwas? In der Tat, vor einer Woche ist Deutschland bei der WM 2014 in Brasilien tatsächlich Weltmeister geworden! 🙂 Es gibt wahrlich Momente im Leben, die passieren erstens nicht so häufig und fühlen sich dann in genau jenem Moment noch völlig irreal an. Genau das traf auf dieses Ereignis zu.
Jede WM und EM stellt mittlerweile schon grundsätzlich ein besonderes Ereignis dar (als Fußball Fan ohnehin :-D). Es ist die Zeit der Autokorsos, des „Wir!“-Gefühls, das ein Land trägt – und die Menschen!
Aber diese WM war dann noch ein Stück mehr. Als Fan bei jedem Spiel mitzufiebern und schließlich dem Finale entgegenzustehen, ist etwas ganz besonderes. Wenn ein Götze dann noch kurz vor Ende der Verlängerung trifft, dürfen auch die Augen mal kurz feucht werden (oh ja, in diesem Moment ist sämtliche Emotion aus mir herausgekommen! :-)). Diese Jungs und auch Jogi Löw haben den Titel nach all den Jahren und harter Arbeit wahrlich verdient. Und wir Fans stehen dahinter, wir können auf die Entwicklung im deutschen Fußball absolut stolz sein 🙂
Nach einer Woche lässt sich dieser Augenblick langsam einsammeln und begreifen. Der vierte Stern ist Wirklichkeit geworden und all die tollen Erinnerungen an die WM werden bei einem Blick zurück in einigen Jahren wieder hochkommen.
In diesem Sinne: Schland, wir stehn zu Dir! 🙂

Leider hat Philipp Lahm mittlerweile bekanntgegeben, dass die WM gleichzeitig sein letzter Einsatz im deutschen Team war. Das ist ausgesprochen schade, aber auch er wird immer mit diesem Augenblick assoziiert werden. Danke für all die tollen Jahre, Philipp!

Sometimes it seems to be my destination