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Metro – eine Frage des Einsatzgebietes?

Windows 8 ist nicht mehr Fern, im Oktober dürfen wir uns über die neue Version in den Läden freuen. Dann wird sich zeigen, wie die Metro-Oberfläche bei den Endnutzern ankommen wird. Wer meine Beiträge in der letzten Zeit verfolgt hat, wird vermutlich festgestellt haben, dass ich dem ganzen mit einer gewissen Skepsis entgegenblicke: die Desktopwelt mit der Mobilwelt zu verpflanzen ist ein gewagter Versuch. Aber da ich Windows 8 in der Praxis noch nicht in der Hand hatte und mich gerne überraschen lasse, möchte ich das bis dahin einfach so stehen lassen.
Durch die Medien bin ich heute auf den Launch von Outlook.com aufmerksam geworden. Kurz gesagt scheint dass der Nachfolger von Hotmail zu sein, natürlich im neuen Metro-Stil. In einer ruhigen Minute habe ich das kurz angetestet und siehe da: Metro im Webbereich wirkt ganz schick! Das überrascht nicht, auch Googles Dienste im Web sind in Sachen Aussehen auf Minimalismus getrimmt und das war bislang auch eines der Erfolgsrezepte. Metro ist also keineswegs grundsätzlich falsch, es scheint nur eine Frage des Einsatzgebietes zu sein. Smartphone, Tablet und Web: vorstellbar. Desktop? Wir werden sehen.

Online-Rechnung: die bessere Alternative?

Nachdem man so ziemlich alles online erledigen kann, war es vor wenigen Jahren nur eine Frage der Zeit, bis auch die Rechnungszustellung auf dieses Medium aufgesprungen ist. Heute bieten die meisten Unternehmen die Online-Rechnung als Alternative zur Papierrechnung an, oft wird sie sogar aufgezwungen, indem auf die klassische Postzustellung ein Aufschlag erhoben wird. Dabei kann eine Online-Rechnung durchaus ihre Vorteile bieten: neben Analysemöglichkeiten, wie sie beispielsweise Mobilfunkunternehmen bieten, ist eine Online-Rechnung auch schnell mehrfach in Originalqualität ausdruckbar. Und siehe da, zur Ordnung trägt sie auch noch bei: digital lässt sich das ganze schön ablegen und später auch wiederauffinden. Zugegeben, ich habe nie viel von klassischen Ordnern gehalten, aus diesem Grund fällt dieser Punkt bei mir am meisten ins Gewicht.
Trotzdem dürfte der ein oder andere noch die klassische Wahl treffen und auf die Online-Rechnung verständlicherweise verzichten. Vielleicht sind Rechnung so auch greifbarer?
Nun denn, abschließend würde mich interessieren, wie ihr euren Rechnungseingang verwaltet. Klassisch oder Digital? Und aus welchen Beweggründen?

Welche Rechnungsform bevorzugt Ihr?

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Fokussierung beim Onlinelesen?

Vor einigen Wochen kam mir in Verbindung mit der Online/Offline Zeitungsdebatte ein zusätzlicher Gedanke auf, den ich aber so weder bestätigen noch dementieren kann und daher auf anregende Diskussionen gespannt bin. Das Internet mit seiner vielfältigen Themenwelt lädt dazu ein, in völlig neuen Themenbereichen zu stöbern, auf neue Dinge zu stoßen und neue Quellen zu entdecken. In der ganzen Vielfalt ist es aber nur bedingt möglich, wirklich alle Inhalte zu durchstöbern und so geschiet mehr oder weniger automatisch eine Auswahl, die an den Interessen orientiert ist. Natürlich ist dieser Effekt auch bei klassischen Medien wie der gedruckten Zeitung sichtbar, aber da diese in der Inhaltsbreite noch weiter eingegrenzt ist, könnte der Effekt hier möglicherweise kleiner ins Gewicht fallen als im Internet. In langwierigen Minuten liest man eher den ein oder anderen nebenläufigen Artikel, im Internet würde man da vielleicht dann doch eher den Sprung auf eine andere Quelle mit gleichem Inhaltstyp springen. Wie gesagt, das ganze war ein Gedanke, der mir zu dieser Verschiebung der Medien eingefallen ist, ich bin daher besonders auf eure Meinung gespannt.

Alle Jahre wieder.. Amazon

Die Weihnachtszeit hat mit dem heutigen Tag ihr Ende gefunden, teilweise dürften viele aufgrund der Geschenkesuche auch froh darüber sein. Größtenteils habe ich auch dieses Jahr wieder auf Amazon zurückgegriffen. Dank der Suchfunktion, schnellen Lieferung und perfekten Abwicklung bietet sich Amazon gerade in solchen Situationen an. In Sachen Beratung und Bücher habe ich dann aber doch noch auf den Händler um die Ecke umgeschwenkt, denn nicht bei jedem Buch weiß man gleich, ob es als Geschenk nicht das Gegenteilige bewirkt 😉 Ich freue mich jedenfalls über mittlerweile recht stressfreie Weihnachten.

Online Lieferservice? Gerne, aber..

Nachdem ich eine erfolgreiche Online Bestellung bereits in der Schweiz live miterleben durfte, hat mich vor einiger Zeit die Frage gepackt, ob es mittlerweile auch in meiner Stadt eine ähnlich Möglichkeit geben würde. Noch vor längerer Zeit fiel die entsprechende Suche negativ aus. Und so startet die Suche auch mit wenig Hoffnung, doch alsbald wurde sie überraschenderweiße von einem Treffer geprägt: ein asiatisches Restaurant schien es doch zu wagen, seine Karte auch online anzubieten und eine Bestellung zu ermöglichen. Vorerst blieb es dann bei einem Gang durch die Karte, am Wochenende hat es mich dann aber doch gereizt, diese Bestellart einmal auszutesten. Nachdem die erste Hürde genommen war (Auswahl ist schön, aber zeitraubend..) ging es zur Bestellung und schwups tauchte die nächste Überraschung auf: der Mindestbestellwert schien doch tatsächlich bei 30 Euro zu liegen. Das war mir dann letztendlich etwas zuviel des Guten und die Bestellung landete folglich telefonisch bei einem anderen Restaurant. Einen gewissen Aufpreis für eine Onlinebestellung aufzunehmen, würde ich aufgrund der Sachlage noch verstehen, aber einen satten Mindestbestellwert sehe ich dann eher als großes Hindernis an. Das war’s dann wohl leider vorerst mit der Onlinebestellung von Speisen. Ich glaube aber an den Fortschritt, sicherlich schafft es auch unsere Stadt irgendwann einmal, passende Online Lieferservices anzubieten 😉

Briefmarken online

Auch im Bereich der klassischen Post existieren weiterhin Erweiterungsmöglichkeiten im Onlinebereich. Diese nutzt die Post bereits seit einiger Zeit, nun geht es in die nächste Phase. Künftig können Briefmarken nicht mehr nur per SMS oder Online bestellt werden, sondern auch mit einem Motiv versehen, ausgedruckt und direkt auf den Brief geklebt werden ohne einen Schritt nach Draußen wagen zu müssen. Das schöne daran ist, dass einerseits keine zusätzlichen Kosten außer dem ohnehin notwendigen Porto anfallen und die bestellten Briefmarken auch aufbewahrt und zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden können.
Nun fehlt nur noch der letzte logische Schritt in Form eines Postboten (das könnte der gleiche wie der zustellende sein), der regelmäßig auflaufende Briefe abholen würde. Zugegeben, ein wenig Bewegung schadet dann doch nicht, oft wäre es aber dennoch praktisch.. 😉

Stromzähler Online

In allen Lebensbereichen geht der Trend in Richtung Ubiquitous Computing, der rechnerunterstützten Welt ohne in den Vordergrund zu treten. Ein aktueller Bereich betrifft die Stromzähler, die mit dem nächsten Schritt nun online gehen. Statt wie bisher ausschließlich die verbrauchten Einheiten zu messen und per manuellem altmodischern Blick auf die Anzeige abzulesen, stehen die aktuellen Messdaten auch online zur Verfügung. Doch wirklich intelligent wäre das bis dahin noch nicht, wenn der Zähler bei der Messung nicht auch noch nach elektronischen Geräten unterscheiden würde. Online stehen so auch aufgeteilte Angaben für verschiedenste Verbraucher – wie Fernseher oder Kühlschränke – zur Verfügung. Die dafür gesammelten Daten wertet ebenfalls das Lieferunternehmen aus und bietet im Gegenzug spezielle Tarife, die beispielsweise in den Nachtzeiten vergünstigten Strom bieten. Stromtarife, die sich nicht mehr nach der Menge sondern vielmehr nach der Tageszeit des Verbrauchs richten, werden nach zahlreichen Voraussagen damit ihren Einzug erhalten.
Die neuen Stromzähler werden schon ab 2010 teilweise zur Pflicht werden, mit ENBW bietet diese neuartigen Zähler aber auch schon ein Unternehmen konkret an.

Ihr Online Vorteil

Die Bahn, die Postbank, T-Mobile, Vodafone und viele weitere Unternehmen gewähren bei Abschlüssen über das Internet einen Online Vorteil, der sich oft in einer zeitweisen Erlassung der Grundgebühr oder einer kostenfreien Zusatzleistung über den gebuchten Zeitraum erstreckt. Web-affine Personen nehmen derartige Vorteile natürlich gerne entgegen, dagegen ist auch nichts einzuwenden. Dass der Abschluss über das Internet Personalgebühren und nötigen Service einspart und aus diesem Grund auch durchaus berechtigt ist, selbst dem kann man nichts entgegensetzen. Doch wenn die Buchung über dem klassischen Wege – per Telefon oder in einem herkömmlichen Laden – mit einer Zusatzpauschale ausgestattet wird, hört der Spaß auf. Für manche Vertriebsarten mag sich das zwar anbieten, für viele aber nicht. Oft stellt der klassische Weg – die Überzeugung vor einem Kunden – noch immer die Beste Möglichkeit der Kundengewinnung dar. Wer diese mit Steinen zubaut, verliert auch eine wichtige Brücke zu seinen Kunden.

Zählerstände online melden

Heute habe ich zum ersten Mal die Zählerstände für Strom und Wasser unseren Stadtwerken online mitgeteilt. Die bereits ausgefüllte Karte in den nächsten Briefkasten zu werfen wäre zwar auch kein Ding gewesen, aber online geht das doch noch einen Schritt komfortabler – und die Neugier war ebenfalls vorhanden 😉 Einen kleinen Vorteil hat die Übermittlung per Internet dennoch, denn sie ermöglicht eine Quasi-Kontrolle der eingegebene Werte, indem sie diese mit einem erwarteten Rahmen abgleicht. So geschehen auch heute, trotzdem schien kein Fehler vorzuliegen. Hätte ich nur die Werte für die letzte Abrechnung parat gehabt.. 😉