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Sichtwechsel

Es gibt Tage, die sind einfach nicht so wirklich prickelnd. Du bist antriebslos, das Wetter spielt auch nicht mit und der rote Faden hängt irgendwo im nirgendwo. Ist das der richtige Zeitpunkt, um den Tag voreilig abzuschreiben? Das wäre gewiss zu schade und hin und wieder geschiet an solchen Tagen dann das Unerwartete. Kleinigkeiten machen den Tag letztendlich doch noch zu etwas besonderem. Doch das wirklich besondere ist, dass diese Kleinigkeiten ebenfalls alltäglich sind und die wahre Botschaft darin liegt, die Sichtweise auf den Tag zu ändern. Es ist oftmals nicht leicht, sich an solchen Tagen von der inneren getrübten Einstellung zu verabschieden, aber genau darin liegt das Rezept. Rede Dir nicht ein, dass dieser Tag schlecht ist, sondern überlege, wie Du ihn so gestalten kannst, dass er zu etwas besonderem wird und welche persönlichen Motivationsreize dazu führen können. Im Grunde genommen hat das auch etwas mit dem inneren Frieden zu tun (passende Queressenz aus Kung Fu Panda 2). Wenn Du diesen hast, dann ziehen Dich äußere Einflüsse nicht mehr ganz so sehr in den Bann.
Wie findet ihr euren inneren Frieden?

All you need is..

..love? Zugegeben, in den Blog hat es das bis heute nur bedingt geschafft. Auch wenn im ersten Moment die gemeinsamen Momente im Vordergrund stehen, habe ich die Botschaft von einigen Freunden verstanden, auch hier doch bitte mehr Worte darüber zu verlieren. Für den Moment wurdet ihr erhört. Ich werde es versuchen 😉 Anlass dafür ist seit nunmehr 3 Monaten eine wundervolle Person, die mein Leben in dieser Angelegenheit positiv geändert hat. Das Leben ist wie ein Bau auf verschiedenen Säulen. Liebe ist es eine davon. Wenn es dann schicksalshaft zuschlägt, ist das ein Moment, den man nur bedingt mit Worten fassen kann. Ich bin ein emotionaler Mensch, ich würde das am liebsten durch Gefühle übertragen können – aber soweit sind wir technisch noch nicht 😉

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Überraschung zum 3-monatigen

Für den Moment wieder Kind sein

Gestern war ein ganz normaler Tag. Ganz normal? Nicht ganz, es ging „hoch“ hinaus (mit Höhenangst merkt man die Höhe schon deutlich schneller ;-)). Nach gefühlten Jahrzehnten betrat ich wieder einen Spielplatz, nur diesmal als Erwachsener. Man möge es mir nicht glauben, aber das herumtollen, schaukeln und die Unbeschwertheit haben mich ganz schön angesteckt. Für einen Moment war ich wieder Kind. Das ist natürlich illusorisch, aber ich habe gestern etwas über das Leben gelernt.

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Das Leben ist eine Achterbahnfahrt

„Wenn ich einmal groß bin, möchte ich einmal ein Haus, ein Auto und einen Garten haben!“. So oder so ähnlich hören wir’s immer mal wieder von Personen – oder die Werbung versucht uns zu suggerieren, welche ihrer Bausteine uns später einen Schritt weiter bringen werden. Genau genommen ist  das eigentliche Ziel aber, glücklich zu werden. Oder zu sein. Denn ist Glück dauerhaft? Sicherlich nicht, das Leben kann stellenweise so hart wie ein Betonboden sein, manchmal lässt es uns ungebremst in eine Sache hineinschmettern. Und trotzdem schaffen wir es wieder heraus, die Lösung kann manchmal ein kleiner Strohhalm sein. Klein, unbedeutend und trotzdem der Weg zum Glück. Glück ist ein Moment, den man besonders intensiv lebt. Glücksmomente eben. Klein, aber unheimlich wichtig, um den nötigen Schwung für die nächste Steigung zu erhaschen. Umso größer die Steigung ist, umso wichtiger werden auch kleinere Gefälle zwischendurch. Man kann sie nicht immer selbst erzeugen, aber aktiv werden, um ihnen die nötige Entfaltungsmöglichkeit zu geben. Und sei es nur durch die simple Erkenntnis „Lebe den Moment!“. Denn die nächste Resignation kommt bestimmt.

Ich wünsche mir.. einen Gute-Laune-Tank!

Es gibt Tage, da ist gute Laune in Hülle und Fülle vorhanden, neuepositive Sprüche werden gerissen und der Tag so gut es geht im Rauschdes Glücks genutzt. An diesen Tage könnte man meinen, Glücksgefühle wären wieder im Sonderangebot – ohne den genauen Grund zu kennen, warum es in diesem Moment gleich soviel zu verscherbeln gibt. Denn soviele kann man gar nicht in einem Moment nutzen, der (Rest-) Tag sollte einfach oft länger sein! Doch dann kommen sie wieder. Die schlechteren Tage, die Laune sinkt und die Sichtweise auf zuvor im Rausch der Glücksbefühle belächelten negativen Dinge ändert sich dramatisch. Was sich zuvor noch als kleine Sache einschätzen ließ, ist wieder trauriger Alltag. Hat sich wirklich etwas geändert? Nein, nur die Sichtweise. Mit ein wenig Restguthaben der guten Laune würde sich das umschiffen lassen. Man müsste gute Laune einfach speichern können. Oder eine Technik lernen, gute Laune am Fließband zu erzeugen. Ja, das wärs! Wenn das nur so einfach wäre. Und so bleiben nur zwei Dinge: soviel zu wagen, dass sich die gute Laune schnellstmöglich wieder einstellt und das folgende Zitat:
„Es sind nicht die Dinge an sich, die uns beunruhigen, sondern das, was wir über die Dinge denken.“ (Epiktet)

The best is yet to come

Metal Gear Solid war eines der Spiele, die mich durch die vorhandene Hintergrundgeschichte und eine musikalisch sehr emotional gestaltete Begleitung dazu bewogen haben, es bis heute nicht zu vergessen. Besonders der Abschlusstitel „The best is yet to come“ zählt für mich auch heute noch zu den traurigsten Titel, die es bislang in ein Spiel geschafft haben. Die nachfolgende englische Übersetzung des japanischen Originals von Rika Muranaka enstammt aus einem YouTube Beitrag.

The Best is yet to come.

Do you remember the time when little made you happy?
Do you remember the time when the simple thing made you smile?

Life can be wonderful if you let it be.
Life can be simple if you try.

Whatever happened to those days?
Whatever happened to thos nights?

Do you remember the time when the little thing made you sad?
Do you remember when the simple thing made you cry?

Is it just me or is it just us?
Feeling lost in this world?

Why do you have to hurt each other?
Why do you have to shed tears?

Life can be beautiful if you try.
Life can be joyful if we try.
Tell me I’m not alone.

Tell me we are not alone in this world
fighting against the wind.

Do you remember when the simple thing made you happy?
Do you remember the time when the little thing made you laugh?

You know life is simple.

Because the best thing in life is yet to come.

„Es ist Deine Zeit“

Das Praxissemester steht an, genauer noch: es hat bereits mit dem heutigen Tage begonnen. Sechs spannende Monate in Friedrichshafen am Bodensee stehen nun bevor, die nicht nur von der Arbeitsseite her spannend werden dürften. Statt dem täglichen Pendeln  zum Studienort ist die Haltestelle künftig nur noch eine entfernt und zudem der Wohnort in einiger Entfernung. Das eignet sich optimal, um einen ersten Eindruck für das spätere Leben nach dem Studium zu erhaschen. Eine vielseitige Zeit, die Gestaltung neben der Arbeit steht nun noch deutlicher in den eigenen Händen. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr 🙂

Den Kampf angesagt

Du hast mich lange Zeit begleitet. Versucht, mich vor Situationen zu bewahren. Mich zu schützen. Doch das Gegenteil war der Fall. Doch das hat nun ein Ende. Nun geht’s dir an den Kragen. Du hast dich lange genug aufrecht erhalten. Schritt für Schritt und die Augen auf das Ziel gerichtet werde ich diese Last ablegen. Unverständlichkeit steht in den Augen mancher Menschen verschrieben, die einiges nicht verstanden haben. Lass es wahr werden. Der Kampf ist angesagt.

Musik – Leben. Leben – Musik.

Nichts ist schöner, als durch Musik zum Nachdenken angeregt zu werden. Je nach Musikart fallen die Gedanken unterschiedlich aus, auch wenn man eine glückliche Phase durchlebt, ist es nicht abwegig, auch über nicht gerade positive Erfahrungen nachzudenken, die den Lebensweg durchkreuzten. Musik kann Emotionen auslösen, Lebensgefühle wecken, helfen, Erlebnisse zu verarbeiten oder eine Stimmung auszuleben. Aber Musik kann auch Sprache sein, erzählen, was man durch Worte nicht zum Ausdrucke bringen kann oder möchte. Musik ist Leben. Und jeder kann sein Leben mit Musik gestalten.