Glücksgriffe im Antiquariat

Zugegenenermaßen bin ich eigentlich keine Leseratte. Wenn auf dem Nachttisch mal ein Buch liegt, dann hat es aller Wahrscheinlichkeit nach einen IT-Hintergrund. Das es auch interessante Bücher aus anderen Bereichen gibt, habe ich durch zwei Glücksgriffe vor rund 2 Wochen wieder einmal erleben dürfen.
Zum einen hätten wir Das Telekomhasser-Buch von Claus-Peter Hutter und Jürgen Bolz. In diesem kurzweiligen Buch sind Erfahrungen und Erlebnisse einiger Telekomkunden vorzufinden, gebündelt mit einigen geschichtlichen Details zur Entwicklung in diesem Markt und dem rosaroten Riesen (der Deutschen Telekom). Wer also daran interessiert ist, welche Überraschungen bei der deutschen Telekom und ihren Konkurrenten (die man durchaus auch oft in dieselbe Ecke stellen kann), lauern können, ist mit diesem Buch bestens bedient. Zu diesem Buch existieren außerdem zwei weitere ähnliche: Das Posthasser-Buch sowie Das Bahnhasser-Buch. Beide stehen schon auf meiner nächsten Einkaufsliste 🙂
Wem dieses Buch noch zu IT-mäßig daherkam, dann ist das folgende Buch garantiert IT-frei: Titanic: Augenzeuge der Katastrophe. Jeder hat sicherlich schon einmal vom großen Dampfschiff Titanic gehört, das trotz Unsinkbarkeits-Siegel bei der Jungfernfahrt versunken ist und so rund 1500 Menschen mit in den Tod nahm. Kurz nach diesem Vorfall im Jahre 1912 schrieb Lawrence Beesley, ein Überlebender des Unglücks, ein Augenzeugenbericht. In der deutschen Übersetzung finden sich neben dem eigentlichen Bericht weiterführende Details mit heutigen Erkenntnissen zu seinen damaligen Aussagen. Auch für Personen, die schon Titanic-Filme angeschaut und sich mit der Geschichte befasst haben stellt dieses Buch somit nocheinmal einen ganz anderen Eindruck des ganzen dar. Ich habe das Buch zwar noch nicht zu Ende gelesen, aber kann es schon jetzt bedenkenlos weiterempfehlen. Aus manchen älteren Ereignissen kann man auch heute noch einiges lernen, und der Untergang der Titanic war ohne zu Übertreiben eins dieser großen Ereignisse.
Beide Bücher habe ich in einem Antiquariat erworben, wer also auf der Suche nach ähnlichen interessanten Werken ist, sollte sich in solchen einmal umschauen. Es finden sich deutlich interessantere Sachen, als der Name anmuten lässt 😉

Die perfekte Vorstellung gegen die (perfekte) Illusion

Jeder möchte sie (er)leben, die Suche nach der perfekten Gegebenheit, die alle Vorstellungen ins wirkliche Leben trägt. Für das Beziehungsleben den perfekten Partner, für das Arbeitsleben den perfekten Job, für alle Wünsche die perfekte Erfüllung. Dabei passiert es gar nicht so selten, dass man meint, wirklich die perfekte Wunschlösung gefunden zu haben. Monatelang bleibt die perfekte Welt erhalten – und plötzlich bröckelt die schöne Fassade, die einst so perfekt schien, vor sich hin. Was sich dahinter verbirgt, hat nicht mehr viel mit Perfektion zu tun, geschweige denn von den eigenen Vorstellungen an diese.
Die Perfektion stirbt mit den Erwartungen an diese, der Drang danach hat jeglichen Warnungsmechanismus ausgeschaltet. Und das schafft Platz für Rückschläge.
Vielleicht sollte man diese perfekt (illusionierten) Dinge also auch mit einem kritischen Auge betrachten.

Fragebogen: Erste Resultate

Es wird sich etwas ändern, das steht nun schon nach wenigen Tagen fest. In diese Richtung ging auch meine Tendenz, dabei wünschen sich die bisherigen Abstimmer vor allem auch privatere Blogeinträge und mehr Inhalte im Bereich Keyboard. Um diesen ersten Wünschen gegenzusteuern, habe ich neben der nun in Computing umbenannten Kategorie zwei weitere angelegt, Keyboard sowie Gedankenwelt. Erste Beiträge zu diesen Kategorien werden sich dann mit der Zeit ergeben, ich werde jedenfalls schauen, dass die Kategorie Computing nicht weiterhin erste Priorität hat 😉
Zudem werde ich bald mal die Pluginkiste für WordPress durchwühlen, vielleicht finden sich hier ein paar Schätze, die hier noch gefehlt haben.. 🙂

Windows 7 soll es richten

Derzeit kursieren fast täglich neue Informationen zum nächsten Windows, derzeit noch schlicht Windows 7 genannt, im Internet. Zuerst wurde gemunkelt, es könnte schon 2009 soweit sein, dann ruderte Microsoft aber zurück. 2010/2011 könnte es nach aktuellen Plänen soweit sein, aber genaue Zeitpläne gäbe es sowieso nicht, so Microsoft. Was Windows 7 bringt – darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Vielleicht wird es das Vista, das sich viele gewünscht haben? Mit WinFS Dateisystem, einer wirklich neuen Oberfläche und einem radikaleren Wechsel wäre Windows 7 wirklich eine neue Version wert.
„Freut euch nicht zu früh, Microsoft hat bisher immer zuviel versprochen, die Ergebnisse waren meist ernüchternd“, so ein Kommentar in einem Forum. Das diese Aussage durchaus richtig ist, können viele bestätigen. Ich hatte mir von Windows Vista damals wirklich mehr erwartet, etwas völlig neues, wie es dargestellt wurde. Das Endergebnis dagegen: sehr ernüchternd. Windows XP war da schon eher ein größerer Schritt von der 9x-Reihe zur NT-Schiene für Endanwender. Bevor also diesmal die Freude über neue Sachen losgeht, ist es vielleicht besser, ersteinmal abzuwarten. Denn auch wenn kleine Dinge publik werden, kommt es doch meistens anders, als gemunkelt wird.

Feedback: Fragebogen eingerichtet

„Persönlichere Blogeinträge“, „das passt gar nicht“, .. – Feedback in ähnlicher Art habe ich bisher meist beiläufig erhalten. Um das zu ändern und theXME Online künftig vielleicht sogar ein bisschen anders auszrichten, habe ich schon länger einen kleinen Fragebogen im Hinterkopf gehabt. Um den Gedanken Taten folgen zu lassen, habe ich den Fragebogen nun umgesetzt.
Mir selbst fällt es aus anderer Sicht schwer einzuschätzen, welche Dinge auf weniger Gegenliebe stoßen, ich erhoffe mir von diesem Fragebogen interessante Einblicke in die Gedankenwelt der Leser.
Gewisses Feedback habe ich noch im Hinterkopf, sobald einige Einsendungen eingegangen sind, werde ich diese zusammen mit den gewonnenen Eindrücken bloggen und Besserung versprechen.
Vielen Dank im Voraus an alle Teilnehmer, die mir damit ungemein helfen 🙂
Fragebogen zu theXME Online:
https://www.thexme.de/fragebogen

Yella 0.4.0 – erste Einblicke

Die aktuelle Yella Entwicklungsversion 0.4.0 ist schon in fortgeschrittenem Zustand, ein guter Zeitpunkt, um einen ersten Überblick zu gewähren.
Im Entwicklungsplan stellt Yella 0.4.0 eine weitere Station dar, die auf die langfristige Entwicklung der Version 1.0.0 hinausläuft. Eine grobe Planung in diese Richtung ist mit Beginn der Entwicklung an Version 0.4.0 schon geschehen, neben den noch geplanten größeren Änderungen bis zur Version 1.0.0 werden zusätzlich vorgeschlagene Features somit erst in einer nachfolgenden Version aufgenommen, sofern deren Einbau zugestimmt wurde. In der Ankündigung zum Release von Version 0.4.0 werden zu diesem Thema sowie zur Roadmap weitere Informationen folgen.
Doch nun zur Version 0.4.0, die sich seit Anfang Dezember in Entwicklung befindet.
Innerhalb dieser gut zwei Monate hat sich vor allem am Style viel getan, dieser wird für die künftigen Versionen das Fundament darstellen.
Einen kleinen Überblick über neue Features liefert die nachfolgende kleine Liste.

  • Neu hinzugekommen sind Gruppentags. Jeder Gruppe kann ein Gruppentag (z.B. < b > … < / b >) zugewiesen werden, alle Mitglieder der jeweiligen Gruppe erhalten dann einen anhand dieses Gruppentags formatierten Benutzername.
    Yella 0.4.0: Gruppentags
  • Unter der Wer ist Online Anzeige ist eine neue Wer war da Anzeige hinzugekommen, die alle Benutzer, die in den letzten X Sekunden/Minuten/.. online waren.
    Yella 0.4.0: Wer war da?
  • Die neu implementierte Über Yella Seite zeigt nun die aktuelle Version sowie einige andere Informationen an
    .Yella 0.4.0: Über Yella
  • Jeder Benutzer hat nun die Möglichkeit, seinen Onlinestatus wahlweise anzuzeigen oder nicht. Falls er dies deaktiviert, wird er weder in der Wer ist online noch in der Wer war da Anzeige geführt.
    Yella 0.4.0: Onlinestatus

Yella 0.4.0 ist damit noch nicht ganz am Ziel. An einem überarbeiteten Registrierungssystem, einer Erweiterung des Privaten Nachrichten Systems und an einigen weiteren kleinen Details muss noch gearbeitet werden. Aber es geht voran, vielleicht wird es etwas mit dem Release bis zum Ende des ersten Quartals 2008 – wenn alles wie geplant verläuft.

Auf den zweiten Blick

Bevor ich mich mit dem Thema CVS beschäftigte, hatte ich zuerst das Vergnügen mit Subversion, doch damals verstand ich die Systematik noch nicht ganz. Nun, nach der Einarbeitung in CVS (zugegebenermaßen auf die nötigsten Sachen) habe ich nocheinmal einen Blick auf Subversion geworfen und mir die Unterschiede nochmals vor Augen geführt.
Im Gegensatz zu CVS erkennt Subversion Nicht-Textdateien automatisch (z.B. Bilder, Binärdateien, ..), ist in aktiver Entwicklung und arbeitet schneller. Subversion bietet gerade im Tag/Branches Bereich aber ein grundlegend anderes Konzept, zum einen erhalten einzelne Dateien keine Revisionsnummer mehr, sondern nur noch ganze Projekte. Tags ansich scheint es zudem nicht mehr zu geben.
Subversion erfordert also definitiv eine Umgewöhnung, wenn man CVS schon einmal im Einsatz hatte, lässt aber auch einige Vorteile erkennbar werden. Wenn sich mal die ein oder andere Minute findet, werde ich mir Subversion auf jeden Fall etwas genauer anschauen, derzeit gefällt mir CVS aber noch besser.

Statistiken via Munin

Munin ist ein nettes Tool, das unter Debian leicht über den Paketmanager installiert werden kann und fortan Statistiken zu CPU-Load, Festplattenverbrauch, etc. liefert. Aus Interesse habe ich dieses Tool heute Nachmittag auch auf meinem Server installiert, aber es wollte nicht so recht, zumindest nicht via Cronjob. Per Hand aufgerufen schien alles zu gehen, doch letztendlich war der Erststart per Hand auch der Fehler, denn der erfolgte per root, sodass das unter dem Account munin per Cronjob aufgerufene Skript nicht mehr auf die .lock-Dateien zugreifen konnte und abbrach. Nach dem Ändern des Eigentümers der .lock-Dateien aktualisiert Munin nun wie gewollt die HTML-Statistiken alle 5 Minuten. Derzeit ist noch nicht allzuviel zu sehen, die Grafiken werde ich zu einem späteren Zeitpunkt, wenn mehr Daten gesammelt wurden, noch nachliefern 😉

Google Heuristik?

Bei der Nutzung von Google fallen immer wieder interessante Dialoge und Hinweise auf, heute war es mal wieder soweit.

In Sachen Taschenrechner nutze ich mittlerweile Google und empfinde es als deutlich intuitiver als den Windows Taschenrechner – einfach eingeben und Enter drücken (siehe Google Web Search Features). Als es heute also wieder etwas auszurechnen galt, nutzte ich rege das Google Suchfeld. Nach einigen Berechnungen erhielt ich plötzlich diese Meldung.

Google - Es tut uns Leid

Bei Google scheint also eine Art Heuristik bei schnellen hintereinanderfolgenden Abfragen zuzuschlagen, ob das aber wirklich der Fall ist, habe ich nicht weiter getestet. Amüsant und bloggenswert sind solche aber Meldungen trotzdem 😉

Mobile Träume

Vor einigen Jahren konnte ich mir eine mobile Arbeitsstation, besser gesagt ein Notebook, noch nicht vorstellen. Der Nutzen war hier eher begrenzt vorhanden. Doch mit Studium und erhöhter Mobilität stellen sich die Vorteile immer weiter in den Vordergrund, daher mache ich mir zu diesem Thema schon länger Gedanken und stehe vielleicht schon bald vor der Kaufentscheidung 😉
Das künftige Notebook meiner Träume ist mit einem 15,4″ oder 17″ Widescreen, 4 GB Arbeitsspeicher und einem Intel Core 2 Duo Prozesser mit 2.4 Ghz+ ausgestattet. Das darf dann natürlich auch ein bisschen mehr kosten, um die nächsten Jahre zu überwintern. Die eine Lösung bestände darin, einen vollständigen Destkopersatz zu wählen, dann mit 17″ Diagonale sowie hoher Auflösung, die andere in einer reinen Mobillösung – dann wären auch 15,4″ in Ordnung.
Im Notebookumfeld habe ich mich die letzten Wochen zwar einige Male umgeschaut, dennoch bin ich über Tipps, Hinweise und Kaufempfehlungen jederzeit erfreut 🙂

Sometimes it seems to be my destination