Wer hätte das noch geglaubt? Gerade durch die letzten Jahre war die Hoffnung eigentlich am Nullpunkt angelangt, und noch vor einem Jahr hätte sich die überwiegende Mehrheit auch schon an der Tatsache erfreut, wenn wir einen Platz in den Top 10 sicher gehabt hätten. Doch es sollte anders kommen und die Möglichkeit bestehen, nach 28 Jahren wieder einmal Geschichte hautnah erleben zu dürfen, Wahnsinn! Das Phänomen Lena hat überzeugt. Und die Kooperation zwischen der ARD und Stefan Raab trägt bereits nach dem ersten Versuch die erfolgreichste Erntesaison ein. Dass dies mit einem Lied geschiet, das mir selbst sehr ans Herz gewachsen ist könnte passender nicht sein. Möge uns die nächsten Tage noch etwas der ESC Rausch begleiten. Like a satellite..
Online-Rechnung: die bessere Alternative?
Nachdem man so ziemlich alles online erledigen kann, war es vor wenigen Jahren nur eine Frage der Zeit, bis auch die Rechnungszustellung auf dieses Medium aufgesprungen ist. Heute bieten die meisten Unternehmen die Online-Rechnung als Alternative zur Papierrechnung an, oft wird sie sogar aufgezwungen, indem auf die klassische Postzustellung ein Aufschlag erhoben wird. Dabei kann eine Online-Rechnung durchaus ihre Vorteile bieten: neben Analysemöglichkeiten, wie sie beispielsweise Mobilfunkunternehmen bieten, ist eine Online-Rechnung auch schnell mehrfach in Originalqualität ausdruckbar. Und siehe da, zur Ordnung trägt sie auch noch bei: digital lässt sich das ganze schön ablegen und später auch wiederauffinden. Zugegeben, ich habe nie viel von klassischen Ordnern gehalten, aus diesem Grund fällt dieser Punkt bei mir am meisten ins Gewicht.
Trotzdem dürfte der ein oder andere noch die klassische Wahl treffen und auf die Online-Rechnung verständlicherweise verzichten. Vielleicht sind Rechnung so auch greifbarer?
Nun denn, abschließend würde mich interessieren, wie ihr euren Rechnungseingang verwaltet. Klassisch oder Digital? Und aus welchen Beweggründen?
Ein Testlauf für Piwik
Pi – was? Google Analytics dürfte vielen Nutzern bekannter sein. Der Hauptnachteil von Google Analytics liegt zum einen darin, dass alle Daten bei Google landen, zum anderen wird bei jedem Seitenaufruf eine zusätzliche Verbindung zu Google hergestellt, was ggf. die Ladezeit einer Website negativ beeinträchtigen kann. Wenn man das Produkt näher betrachtet, ist Google Analytics sicherlich keine schlechte Anwendung, vor allem wenn man es in Verbindung mit AdSense nutzt.
Genau, wenn. Auf theXME.de und auf den Seiten des Blue X Networks liegt das Hauptaugenmerk auf anderen Dingen und Werbung ist kein Thema. Wenn eine Statistiksoftware zum Einsatz kommen sollte, dann hat dies ausschließlich informativen Charakter. Und aus diesem Grund habe ich nun testweise Piwik installiert. Bei Piwik handelt es sich um eine Open Source Alternative, die ebenfalls wie Googles Pendant einen JavaScript Code einbindet, aber einen Vorteil hat: das passende Gegenstück – das Script – wird ebenfalls auf dem eigenen Server installiert, aus diesem Grund bleiben auch alle gesammelten Daten in den eigenen Händen. Piwik befindet sich in aktiver Weiterentwicklung und hat derzeit noch nicht Version 1.0 erreicht. Dennoch bietet es bereits eine interessante Oberfläche, auch wenn ich mich noch nicht näher damit beschäftigt habe bin ich mir sicher, dass sich daraus in der nächsten Zeit einige interessante Details ergeben werden. Ist theXME.de immer noch eine Firefox-Hochburg, aus welchen Ländern kommen die Besucher? Sobald sich einige Daten während des Testlaufs angesammelt haben, werde ich auf diese in einem zusätzlichen Blogbeitrag näher eingehen. Mit der Zeit wird sich dann zeigen, ob sich Piwik in der Praxis bewährt.
Wer will schon perfekt sein?
Heute morgen habe ich beim vorbeilaufen an einem Kalenderblatt einen interessanten Spruch gesehen:
Ein perfekter Mensch ist ein langweiliger Mensch.
Nach einem kurzen Schmunzeln musste ich dem Spruch durchaus zustimmen. Heute strebt jeder nach Perfektion, jeder Handgriff muss sitzen und tanzt einer Mal aus der Reihe – schwups ist der Ärger angerichtet. Und das bei kleinsten Dingen. Erwartungen werden heute so hoch gegriffen, dass das Zusammenspiel zwischen dem Menschen mitunter deutlich angespannter ist. Wir sollten nicht verkennen, dass Irren menschlich ist. So oft wir dieses Zitat hören, wie oft handeln wir noch danach? Und was haben wir erreicht, wenn alles problemlos über die Bühne geht? Einem Zitat zufolge, das in etwa so lautet, folgendes:
Ein Tag, an dem Du keinen Fehler gemacht hast, ist ein verlorener Tag.
Mailserver außer Gefecht
Am vergangenen 15. April 2010 wurden alle ClamAV Installation, die einem Versionstand unter 0.95 entsprachen, per Signatur-Update deaktiviert. Fortan erscheint, sobald dieses Signatur-Update eingespielt wurde, nur noch eine End of Life Nachricht.
Dass dieser Umstand auch meinen Mailserver betreffen würde? Daran hatte ich leider nicht gedacht. Etwas merkwürdig war es schon, dass über die Tage keine E-Mail eingetroffen ist, dennoch stellte ich erst beim gestrigen Senden dann definitiv fest, dass auch keine E-Mail mehr nach draußen gelangte. Spätestens jetzt war klar: es lag etwas größeres im Busch. Dank dem Mail-Log war schnell klar, dass ClamAV der Übeltäter war (ClamAV dient hier als Virenfilter). Das Problem ist nur: selbst für Debian 5.0 (Lenny) gibt es noch keine neuere ClamAV Version, die das Problem beheben würde. Dank einer kurzen Google Recherche gibt es zumindest einen Workaround, indem auf neure Pakete zurückgegriffen wird.
Um den Workaround zu implementieren, muss die sources.list um die folgende Zeile erweitert werden:
deb http://volatile.debian.org/debian-volatile lenny/volatile main contrib non-free
Anschließend befördern die nachfolgenden Befehle eine aktuelle ClamAV Version auf das System:
apt-get update
apt-get install clamav
apt-get -u upgrade
Nach diesen Schritten klappt es nun auch wieder mit dem Mailserver. Leider sind durch diesen Umstand möglicherweise E-Mails im Zeitraum vom 15.04. bis 20.04. an die Domain bluex.info verloren gegangen. Für diese Unannehmlichkeit möchte ich mich nochmals entschuldigen.
Speicher en masse
Ein aktueller c’t Artikel zum Thema Festplatten machte mich gedanklich wieder darauf aufmerksam, wieviel Speicherplatz momentan aktuelle Festplatten bieten. Musste ich mich damals noch mit gut 12 GB großen Modellen herumplagen und zu installierende Dinge sorgsam wählen (zur gleichen Zeit war auch der Ressourcenmonitor im Bereich Arbeitsspeicher noch ein wichtiges Utensil), so frage ich mich heute, was ich mit 2 Terabyte Speicherplatz anstellen soll. Selbst die 500 GB Festplatte in meinem Notebook weißt noch einen ordentlichen Freibetrag auf, sodass ich mir in Sachen Speicherplatz auch in Zukunft keine Gedanken machen muss. Vom Server ganz zu schweigen 😉 Aus diesem Grund nehmen neue Festplattengrößen auch etwas den Reiz, den es damals gab. Gut, in Notebook-Bereich gibt es da durchaus noch Potential in Sachen Speicherplatz, aber ansonsten? Trotzdem möchte ich die heutige Zeit nicht missen.
Multifunktions-Träume
Zwar zieren ein Drucker und relativ mobiler Scanner mein Zimmer, aber eine All-In-One Kombination wäre natürlich deutlich komfortabler. Nachdem mein Drucker auch nicht mehr so ganz möchte, richtet sich allmählich mein Blick auf derartige Lösungen. Auch der Freund meiner Schwester hat sich kürzlich für ein Canon Multifunktionsgerät entschieden (genauer gesagt für den MX350), sodass ich hier zumindest an Wochenenden die Möglichkeit habe, mich mit diesem Gerät etwas vertrauter zu machen. WLAN ist ein durchaus schickes Feature, wenn man denn ein Notebook Zuhause hat (ich sehe mich schon im Sommer auf dem Balkon drucken :-D) und auch der Speicherzugriff auf die Speicherkarte ist durchaus praktisch. Bis zur finalen Entscheidung bleibt aber noch etwas Zeit, jedenfalls solange mein aktueller Drucker noch genügend Tinte vorweist 😉
Autofahren ist.. eine zweite Heimat
Das Auto ist ein zweites Zuhause für mich.
Mit diesen lockenden Worten schickte mich der Freund meiner Schwester damals in das Leben mit Auto. Und er hatte tatsächlich recht! Früher hatte ich das nie so gesehen. Mit Bus und Bahn bin ich damals reibungslos zurecht gekommen und sah dieses Thema gar nicht von diesem Blickwinkel aus. Mittlerweile muss ich mich da entschieden korrigieren und freue mich täglich, das Auto nutzen zu können. Nicht nur die gewonnene Freiheit, die derzeit noch sehr ausgekostet wird, ist eine der Hauptvorteile, auch der tägliche Musikgenuss erinnert an bisherigen Abende mit der Stereoanlage, die so nun gar nicht mehr so notwendig sind. Das Auto als zweites Zuhause zu sehen ist also gar nicht so falsch.
Jubiläum, ahoi!
Den Statistiken zufolge dürfte das der 500. Beitrag im Blog sein. Als ich damals diesen Blog gestartet habe und ihn zeitweise gegen eine Webseite ausgetauscht habe, hätte ich nicht an die lange fortdauernde Zeit geglaubt. Dennoch: das Bloggen macht mir auch heute noch Spaß. Zwar ist es in den letzten Monaten etwas ruhiger geworden, was teilweise auch mit meiner privaten Situation zusammenhängt, dennoch blicke ich mit schönen Erinnerungen an die letzten Jahre im Blog in die Zukunft. Es hat viel Spaß gemacht, auch dank euren Kommentaren! Möge das Bloggen weiterhin mit der Lockerheit geschehen, die mich anfangs begleitete. Denn letztendlich ist dieser Blog für mich doch ein persönliches Stichwort-Tagebuch für die Ewigkeit. Und das schätze ich gerade heute sehr.
E-Mail Client vs. Webmail
In den letzten Jahren habe ich mich ehrlich gesagt etwas von den E-Mail Clients distanziert und eher auf die Webmail Pendants zurückgegriffen. Gerade wenn man es zuhause mit mehreren Systemen zu tun hat ist der Synchronisierungsaufwand einfach zu groß. Zudem bin ich ebenso oft auf Systemen der FH unterwegs und nutze dementsprechend ebenfalls die Browser-Variante. Wenn man die Webmail Varianten etwas näher betrachtet muss man aber auch definitiv festhalten, dass diese in den letzten Jahren deutlich besser geworden sind und mittlerweile geradezu einladen, sie als Alternative anzusehen. Klar, wenn es an’s eingemachte geht, bleiben E-Mail Clients auch weiterhin attraktiv, für den alltäglichen E-Mail Abruf reichen diese aber locker aus. Das meist dazugehörige Adressbuch und der Kalender sind ebenfalls kein Grund mehr, nicht auf diese zurückzugreifen. Gerade dank den Ajax Oberflächen sind diese auch durchaus optisch und bedienungsmäßig gelungen. Dennoch würde ich allmählich gerne wieder auf einen E-Mail Client zurückgreifen. Doch die Umgewöhnung ist nicht leicht, aus diesem Grund habe ich vorherige Woche einmal einen kurzen Blick auf Thunderbird 3 geworfen. Schick, was die Mozilla Entwickler aus der neuen Version gemacht haben. Zwar fehlen mir durchaus noch einige Dinge, aber ein Feature gefällt mir hier ganz besonders: die Tabs! Dass diese erst so spät in E-Mail Clients Einzug halten, wo sie doch bereits in einigen Webmail Oberflächen vorhanden sind? Für mich definitiv eine der nützlichsten Neuerungen in der letzten Zeit, gerade wenn man viele E-Mails gleichzeitig geöffnet hat und Informationen aus diesen untereinander benötigt. Wie dem auch sein, die Diskussion könnte man lange weiterführen. Viel gespannter Blicke ich daher auf eure Meinung zu diesem Thema. Nutzt ihr einen E-Mail Client? Wenn ja, welchen? Oder seid ihr ebenfalls Verfechter der Webmail Pendants?