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Mobiler Datenverbrauch

Mit dem Smartphone tat sich auch bei mir eine ernsthafte Konkurrenz zum Computer auf. Natürlich gibt es Bereiche, in denen der Computer weiterhin die klare Anlaufstelle Nr. 1 darstellt (z.B. die Server Administration, abgesehen von kleinen Aufgaben zwischendurch oder dem Blick auf das Monitoring). Doch fürs Konsumieren von Inhalten hat sich das Smartphone auch bei mir durchgesetzt. Es ist einfach total bequem, abends auf dem Sofa die News des Tages Revue passieren zu lassen oder interessanten Diskussionen in Foren zu folgen. Auch die morgendlichen ersten 15 Minuten sind für eine kurze Smartphone-Tour reserviert, und das bequem vom Bett aus.
Die intensive Nutzung zeigt sich auch im Datenverbrauch, der zunehmends mehr wird.

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Mobiler Datenverbrauch @ Nexus 4
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WLAN Datenverbrauch @ Nexus 4

Noch ist der Monat nicht ganz vorbei, allerdings bleibt dank des 2 GB Inklusivvolumens meines Telekom Mobilfunktarifs noch einige Luft nach oben (auch mit Spotify, wobei das über die enrsprechende Zubuchoption bei der Telekom letztendlich ohnehin nicht vom Inklusivvolumen abgezogen wird).
Wie sieht es bei euch mit dem Datenverbrauch aus? 🙂

Die Tücken der SMS-to-Voice Funktion

Gestern staunte ich nicht schlecht, als ich eine SMS telefonisch vorgelesen bekam. Wohlgemerkt auf dem Festnetz-Anschluss, da hatte wohl ein Kollege die SMS unbedacht an die Festnetznummer gesendet. Nach dem ersten Vortrag der SMS waren folgende Textfetzen zu interpretieren (so hab ich sie jedenfalls verstanden):

Aus Kino morgen wird nix. 17 At pro Person für Eintritt. Ist N doppel. Bat manda dark nicht! Bat manda dark nicht! 20.30 Uhr oder so.

Mit etwas Intuition lassen sich damit die Stichwörter Kino, 17 Euro, Batman und 20.30 Uhr herausfischen. Amüsanterweise bleibt aber die Frage nach dem mysteriösen „N doppel“ unbeantwortet 😀

Zwei kleine Tipps für Telekom Mobilfunk Kunden

Zwei kleine Tipps für Telekom Mobilfunk Kunden (T-Mobile), auf die ich heute selbst erst gestoßen bin. Vielleicht auch für euch nützlich:
– auf http://pass.telekom.de kann das verbrauchte (ungedrosselte) Datenvolumen eingesehen werden, auch bei Flatrates (war imho so früher nicht möglich). Stimmt übrigens ziemlich genau mit der Android 4 Verbrauchsübersicht überein (Ungenauigkeiten u.a. durch die Rundung der Mobilfunkprovider)
– Die kostenlose Lite Version der runtastic App bietet für Telekom Mobilfunk Kunden einige der Pro Features. Diese haben sich bei mir automatisch aktiviert. Vielleicht erhöht das die sportliche Motivation? 😉

T-Online in neuem Design

Nach gefühlten drei Jahren (wenn ich mich da recht erinnere) war es heute soweit: T-Online.de erstrahlt wieder einmal in neuem Design. Dabei finde ich die Wahl durchaus gelungen, es wirkt dezent aber gleichzeitig modern. Bei den übrigen Nutzern scheint das neue Design teilweise nicht so gut anzukommen. Mal schauen, ob sich im Laufe der „Beta Phase“ noch etwas ändern wird.
In gut einem Monat werden wir uns dann an neue Bezeichnungen gewöhnen müssen. T-Home und T-Mobile werden kurz zu „T“. Nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht sind bis dahin auch Bündelangebote aus Festnetz und Mobilfunk erhältlich? Wir dürfen gespannt sein.

T-Online.de (März 2010)

Aus Triple Play wird Quadruple Play

Andere Länder geben uns schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was uns in der nächsten Zeit bevorsteht. Zu den heutigen möglichen Triple Play Paketen, die eine Vereinigung von IPTV, Telefonie und Internetzugang darstellen, wird sich zusätzlich noch der Mobilfunk dazugesellen. Ging der Trend vor Anfang des derzeitigen Jahrtausends erst in die Aufspaltung der einzelnen Bereiche, so steht nun die versöhnliche Neuverzahnung an. Wer hätte das zu Zeiten gedacht, in denen beispielsweise Vodafone in Erwägung zog, seine Festnetztochter Arcor vollständig zu verkaufen oder die Telekom ihre auf vier Säulen (Festnetz, Internet, Mobilfunk, Geschäftskunden) basierende Struktur aufzubauen? Derartige Umstrukurierungen waren damals sicherlich längerfristiger, aber im heutigen Markt ist Flexibilität einer der wichtigsten Punkte überhaupt.
Künftig dürfen wir uns demnach über noch vollere Pakete freuen, wenn auch eine Gefahr nicht abzuweisen ist, wie die c’t schon vor einigen Monaten bemerkte: wenn alles über eine Leitung läuft, ist diese auch der Schwachpunkt. Fällt sie aus, sind alle Dienste nicht mehr nutzbar. Aber über den Mobilfunkzusatz wäre auch eine Backupzugang  denkbar.
Bis erste Quadruple Play Pakete auftauchen, dürften noch einige Monate vergehen. Bis dahin wird Vodafone seine Festnetztochter Arcor weitgehend integriert haben und die Telekom die Bündelung von T-Home und T-Mobile vorantreiben.

Mannesmann

Der Konzern, den viele sicherlich noch mit dem Thema Mobilfunk verbinden, wurde in einer Übernahmeschlacht im Jahre 2000 durch Vodafone übernommen. Seither gab es viele Gerichtsurteile, die den wahren Gehalt hinter dieser Übernahme auch heute noch verbergen. Die ganze Geschichte, den Werdegang von Mannesmann zum Mobilfunkbetreiber und die Personen, die bis zur Übernahme hinter diesem Unternehmen steckten, beleuchtet das Buch Der Deal – Die Geschichte der größten Übernahme aller Zeiten in interessanter Weise. Neben Porträts der in den Deal verwickelten Personen, die viele Entscheidungen nachvollziehbar machen, finden sich auch interessante Nachworte des Autors. Neben Worten zu den Gerichtsverfahren, die eindeutig die Absurdität dieser aufzeigen, findet sich auch ein kleiner Traum dessen, was aus dem Mannesmann Konzern hätte werden können, wäre er nicht übernommen worden. Das Buch dürfte viele Blickweisen nachhaltig ändern, denn in Zeiten der Übernahme wurde vieles durch die Presse irreweise in falsche Bahnen gelenkt. Wer die Geschichte nochmal hautnah miterleben möchte, dem sei dieses Buch wärmstens zu empfehlen. Ich habe es in den letzten Tagen mit starkem Interesse verschlungen. Und das ist selten bei Büchern der Fall.

Eine lohnende Kündigung

Angesichts meines bald endenden Mobilfunkvertrags bei Vodafone habe ich in der letzten Woche per Fax die Kündigung eingereicht. Zwar bin ich mir noch nicht sicher, ob es dann letztendlich wirklich zu einem anderen Anbieter geht, aber Kündigungen können noch bis zur Wirksamkeit widerrufen werden. Eine nicht fristgerechte Kündigung wiederrum führt zwangsläufig gleich zu einem unfreiwilligen Zusatzjahr 😉
Anscheinend hat Vodafone die Kündigung auch erhalten, das bestätigte sich mit dem gestrigen Anruf. Mit diesem wurde mir auch gleich ein Tarif mit rund 5 EUR Mindestumsatz, aber ohne Grundgebühr, angeboten, das ganze in Verbindung mit einer Vertragsverlängerung. Auf die Restlaufzeit des Vertrages gerechnet entsprach die noch zu entrichtende Grundgebühr ungefähr dem Mindestumsatz des angebotenen Tarifes in zwei Jahren. So fiel es nicht schwer, auf diesen Deal einzugehen, der nun alle Tore offen hält. Sei es für einen späteren Tarifwechsel in einen anderen Vodafone Tarif oder einen seperaten Abschluss bei einem anderen Mobilfunkanbieter. Genügend Zeit für diese Entscheidung ist nun jedenfalls wieder vorhanden.

Entdeckung alt-neuer Zusatzleistungen

Wer wirft schon einen genauen Blick auf die Ausstattung seines Pakets bei einem Telekommunikations- oder Mobilfunkanbieter? In der heutigen Fülle der Leistung fällt das zunehmens schwer, sind viele Dinge doch nur sehr verschachtelt vorzufinden. Und so entgehen den meisten nützliche Dinge, für die sie schon sehr viel früher einen Einsatzzweck gehabt hätten.
In genauer jener Situation habe ich mich gestern wieder befunden. Beim zufälligen Erkunden der E-Mail Services von Vodafone fielen mir die standardmäßigen Benachrichtigungsmöglichkeiten beim Eingang bestimmter neuer E-Mails auf, die bei der Vodafone Zusatzoption Happy Live! UMTS 50 kostenfreie Benachrichtigungs-SMS pro Tag umfassen. Das ist eine ganze Menge und dürfte für alle wichtigen E-Mails ohne Frage reichen. Zusätzlich ist mir noch aufgefallen, dass man als Vertragskunde über genau jenen E-Mail Service täglich 10 kostenfreie SMS ins deutsche Vodafone-Netz versenden kann. Hochgerechnet sind das immerhin 300 SMS/Monat – und das ohne weiteres auf die Hand. Nun gilt es nur noch, die angebotenen Zusatzleistungen sinnvoll zu nutzen.

Handy TV für gescheitert erklärt

In einem Interview mit der Financial Times Deutschland räumte Vodafones Deutschland Chef dem Handy TV kaum mehr Chancen ein. Endlich wagt jemand das auszusprechen, was sicherlich viele Handynutzer schon lange gedacht haben. Bisher gab es zwar noch kein wirklich großes und attraktives Angebot, aber schon grundsätzlich sehe ich das TV auf dem Handy eher als Gimmick denn als wirklich ernstzunehmendes Angebot an. Unterwegs in allen Lagen fern zu sehen ist zwar eine schöne Idee, aber wenn man dieses Konzept auf das Handy übertragt, offenbaren sich leider zuviele Kritikpunkte, die das ganze wieder zunichte machen. In der vorhergehenden Bundesliga Saison bot Vodafone beispielsweise allen Kunden mit UMTS Option die Livespiele ohne Aufpreis an, doch das Bild war meist sehr verpixelt und der Ball nur schwer zu erkennen. Um für diese Dienstleistung Geld zu verlangen, müsste also einiges investiert werden, was sich wiederum aufgrund des Aufwands in der Tat nicht lohnt. Handy TV bleibt so wohl ein Trend, der nie wirklich in Fahrt kam – oder wird es doch noch irgendwann ein Revival geben? Totgesagte leben schließlich häufig länger. Auch diesmal?