Sonntagmorgen, kurz vor 4 Uhr: ein müder, aber durchaus glücklicher Jan hegt ernste Gedanken, langsam ins Bett zu gehen. Ein Serverumzug geht nie ganz glatt und diesmal hat insbesondere das Upgrade von MySQL 5.5 auf 5.6 einige Nerven abverlangt (dafür ging die Sache mit dem Mailserver erstaunlich gut über die Bühne). Aber wenn es am Ende läuft – who cares? 🙂
Diesmal habe ich den Serverwechsel allerdings auch einige Zeit vor mir hergeschoben, irgendwann wird es aber einfach mal Zeit. Und so befindet sich Fuchs nun wieder auf dem aktuellen Stand, sowohl von der Hardware her (Intel Core i7 4770, 32 GB RAM, 2x 2 TB HDD, 1 GBit Anbindung) als auch von der Softwareseite (Debian 7, Apache 2.4, PHP 5.5, MySQL 5.6). Das müsste für die nächste Zeit mal wieder ausreichend sein. Nun geht es noch an die Feinjustage und Nachinstallation einiger Dinge, die nicht in der ersten Umzugstranche berücksichtigt wurden 🙂 Doch erst einmal ruft das Bett. Die parallelen restlichen Datentransfers dürfen alleine vonstatten gehen 😉
Nachdem ich mit den WordPress-Updates etwas in den Hinterlauf geraten bin, ist das Upgrade auf WordPress 3.8 endlich durch. Äußerlich hat sich dadurch nicht viel getan, das Theme auf theXME.de bleibt vorerst dasselbe (um ehrlich zu sein: ich habe es bislang einfach noch nicht geschafft, ein neues zu erstellen :-)).
Die meisten Plugins haben das Upgrade überlebt, lediglich zwei habe ich im gleichen Zuge aussortiert.
Sollten euch noch Fehler auffallen, einfach kurz in den Kommentaren anmerken – danke! 🙂
Erst Relaunch, dann Servercrash und schließlich das passende Statement von der Presseabteilung – es ist nie falsch, solche Dinge mit Humor zu nehmen, klasse Reaktion! 🙂
Ich drücke den Admins und Webentwicklern derweil die Daumen, ihr schaukelt den Re-Relaunch schon noch! 🙂
LAMP steht heutzutage noch für Linux, Apache, MySQL und PHP. Das „M“ könnte irgendwann einmal aber zu MariaDB werden, das die ursprüngliche Idee eines Open Source Business Modells weiterführt.
Oracle macht sich mit der Weiterentwicklung von MySQL in der letzten Zeit nicht gerade viele Freunde. Einige Linux Distributionen haben den Schritt schon gewagt und sind zu MariaDB gewechselt (wie einst von Open- zu LibreOffice – ja, auch hier war Oracle Stein des Anstoßes). Dass sich nun auch ein großer Hoster wie 1und1 zu Wort meldet, klingt in diesem Kontext nicht gerade uninteressant und könnte ein weiterer Puzzlestein in der Zukunftsgeschichte von MySQL darstellen. Gewiss, ein Ende von MySQL ist aktuell nicht in Sicht, aber mit MariaDB hat sich eine starke Alternative in Position gebracht, die ursprüngliche Stärken wieder aufleuchten lässt und auch transparenter wirkt. Die Frage liegt nun einmal mehr bei den Nutzern: wo liegt die Toleranzgrenze in Sachen MySQL und werden die Dominosteine der Webcommunity in absehbarer Zeit in Richtung MariaDB fallen?
Interessant ist auch ein Blogeintrag vom ursprünglichen MySQL-Gründer Monty (der sich nun für MariaDB stark macht) aus dem Jahre 2011. Dieser fasst zusammen, wieso das Open Source Modell viel eher zu MySQL passt – das sah im übrigen selbst Sun damals so.
Mit dem Smartphone tat sich auch bei mir eine ernsthafte Konkurrenz zum Computer auf. Natürlich gibt es Bereiche, in denen der Computer weiterhin die klare Anlaufstelle Nr. 1 darstellt (z.B. die Server Administration, abgesehen von kleinen Aufgaben zwischendurch oder dem Blick auf das Monitoring). Doch fürs Konsumieren von Inhalten hat sich das Smartphone auch bei mir durchgesetzt. Es ist einfach total bequem, abends auf dem Sofa die News des Tages Revue passieren zu lassen oder interessanten Diskussionen in Foren zu folgen. Auch die morgendlichen ersten 15 Minuten sind für eine kurze Smartphone-Tour reserviert, und das bequem vom Bett aus.
Die intensive Nutzung zeigt sich auch im Datenverbrauch, der zunehmends mehr wird.
Noch ist der Monat nicht ganz vorbei, allerdings bleibt dank des 2 GB Inklusivvolumens meines Telekom Mobilfunktarifs noch einige Luft nach oben (auch mit Spotify, wobei das über die enrsprechende Zubuchoption bei der Telekom letztendlich ohnehin nicht vom Inklusivvolumen abgezogen wird).
Wie sieht es bei euch mit dem Datenverbrauch aus? 🙂
Normalerweise dürften die meisten bei Parkhausautomaten eine etwas andere Oberfläche erwarten, doch manchmal ist es auch ganz interessant auf die Innereien von Systemen zu blicken 😀
PS: die Schranken des entsprechenden Parkhauses waren dauergeöffnet – zum Glück war also nur der Automat gesperrt 😀
Lassen wir aus Zeitgründen einfach mal den Screenshot für sich wirken 🙂
PS: Es war nicht ganz so super-spontan wie letztes Mal, aber ich konnte mich dann doch nicht ganz zurückhalten. Weitere Details folgen zu einem späteren Zeitpunkt mit einem separaten Eintrag 🙂
Am 15. Juli schlägt die Uhr 12, es wird für einen Moment Weihnachten und Jan wird aller voraussicht nach Freudestrahlend auf die Website von Hetzner blicken. Grundlos? Definitiv nicht, denn durch den letzten Hetzner-Newsletter Anfang Juli wurde bekannt, dass Hetzner einige der EX-Server am 15. Juli neu auflegen wird. Beim letzten Relaunch wollte ich auch nur einen kleinen Blick auf die neuen Server werfen und habe in einer Nachtaktion den Server direkt bestellt und eingerichtet 😀 Auch wenn es diesmal wahrscheinlich nicht ganz so halsbrecherisch zugehen wird und ich erstmal die neuen Angebote abwarte, spricht eigentlich vieles für einen Umstieg: neben der neuen Hardware (was in meinem Fall aber nicht DER Grund ist) steht demnächst auch ein Umstieg auf Debian 7 Wheezy an. Beides lässt sich prima miteinander verbinden. Neben Wheezy gesellen sich dann voraussichtlich auch noch PHP 5.5, MySQL 5.6 und einige weitere neue Anwendungen hinzu – die Vorfreude ist schon groß! 😀
Am heutigen Tage beglückte mich der Webmailer Roundcube beim Verfassen einer Mail mit folgender schicken Meldung:
Roundcube Ladehemmung
Das warme Wetter heute scheint also auch manchen Scripten zu schaffen zu machen 😀 Okay, es handelte sich auch noch um eine nicht ganz taufrische Version, die ich aus diesem Grunde gerade eben aktualisiert habe! 🙂