Archiv der Kategorie: Computing

Erlebnisse aus der Welt der IT

Fokussierung beim Onlinelesen?

Vor einigen Wochen kam mir in Verbindung mit der Online/Offline Zeitungsdebatte ein zusätzlicher Gedanke auf, den ich aber so weder bestätigen noch dementieren kann und daher auf anregende Diskussionen gespannt bin. Das Internet mit seiner vielfältigen Themenwelt lädt dazu ein, in völlig neuen Themenbereichen zu stöbern, auf neue Dinge zu stoßen und neue Quellen zu entdecken. In der ganzen Vielfalt ist es aber nur bedingt möglich, wirklich alle Inhalte zu durchstöbern und so geschiet mehr oder weniger automatisch eine Auswahl, die an den Interessen orientiert ist. Natürlich ist dieser Effekt auch bei klassischen Medien wie der gedruckten Zeitung sichtbar, aber da diese in der Inhaltsbreite noch weiter eingegrenzt ist, könnte der Effekt hier möglicherweise kleiner ins Gewicht fallen als im Internet. In langwierigen Minuten liest man eher den ein oder anderen nebenläufigen Artikel, im Internet würde man da vielleicht dann doch eher den Sprung auf eine andere Quelle mit gleichem Inhaltstyp springen. Wie gesagt, das ganze war ein Gedanke, der mir zu dieser Verschiebung der Medien eingefallen ist, ich bin daher besonders auf eure Meinung gespannt.

T-Online eMail Beta bald Final?

Bislang sind nicht alle Funktionen, die einst in der klassischen (also bisherigen) Version des eMail Centers verfügbar waren schon implementiert. Dazu zählt als größerer Bereich vor allem der Kalender, ohne den wahrscheinlich so mancher noch nicht umsteigen mag. Dieses Problem dürfte bald gelöst sein, denn auf den Seiten von T-Online werden nun die neuen Funktionen des eMail Centers angepriesen und ein kleines Schild weißt auf die baldige Einstellung des klassischen eMail Centers hin.
T-Online eMail Center Klassisch
Damit dürfte dann auch der erste Schritt Richtung Vernetzung der verschiedenen Medien getan sein, wie es ein Video der „Erleben was verbindet“ Kampagne für das 2. Quartal ankündigt.

iPhone – mal positiv bedacht

Bis dato stand ich dem iPhone kritisch gegenüber, was die bislang veröffentlichten Blogeinträge beweisen. Seit ich auf Brautschau nach dem nächsten Handy bin,  ist durch eine Eingrenzung der Tarifwahl auch das iPhone in die mögliche Auswahl gerückt. Trotz Bedenken bin ich derzeit damit beschäftigt, mich ein wenig mit dem iPhone auseinanderzusetzen. Eye Candy hin oder her, gerade von technischer Seite wollte ich diesmal ein einigermaßen funktionsumfassendes Handy haben. In Sachen Bedienung bedarf es beim iPhone sicherlich keiner großen Worte mehr, hier spielt Apple seine Qualitäten aus. In Sachen Funktionen ist die Lage etwas zwiespaltiger. Auf der einen Seite liefert Apple auch für ältere iPhones neue Firmware, mit der neue, auch größere Funktionen nachgerüstet werden. Bei anderen Handyherstellern werden meist nur Firmware Updates angeboten, die Fehlerbehebungen vornehmen, neue Funktionen halten sich stark in Grenzen. Andererseits hat aber gerade diese Fraktion in Sachen Funktionen auch die Oberhand. Am Beispiel eines E-Mail Anhangs, der mit dem iPhone nicht weiterverwendbar ist, zeigt sich das ganz schön. Die Abwägung wird also wohl oder übel auf Basis einer Seite entschieden werden müssen: Usability oder Featurefülle? Bis jetzt tendiere ich noch zu letzterem. Wie würdet ihr entscheiden?

Aus Triple Play wird Quadruple Play

Andere Länder geben uns schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was uns in der nächsten Zeit bevorsteht. Zu den heutigen möglichen Triple Play Paketen, die eine Vereinigung von IPTV, Telefonie und Internetzugang darstellen, wird sich zusätzlich noch der Mobilfunk dazugesellen. Ging der Trend vor Anfang des derzeitigen Jahrtausends erst in die Aufspaltung der einzelnen Bereiche, so steht nun die versöhnliche Neuverzahnung an. Wer hätte das zu Zeiten gedacht, in denen beispielsweise Vodafone in Erwägung zog, seine Festnetztochter Arcor vollständig zu verkaufen oder die Telekom ihre auf vier Säulen (Festnetz, Internet, Mobilfunk, Geschäftskunden) basierende Struktur aufzubauen? Derartige Umstrukurierungen waren damals sicherlich längerfristiger, aber im heutigen Markt ist Flexibilität einer der wichtigsten Punkte überhaupt.
Künftig dürfen wir uns demnach über noch vollere Pakete freuen, wenn auch eine Gefahr nicht abzuweisen ist, wie die c’t schon vor einigen Monaten bemerkte: wenn alles über eine Leitung läuft, ist diese auch der Schwachpunkt. Fällt sie aus, sind alle Dienste nicht mehr nutzbar. Aber über den Mobilfunkzusatz wäre auch eine Backupzugang  denkbar.
Bis erste Quadruple Play Pakete auftauchen, dürften noch einige Monate vergehen. Bis dahin wird Vodafone seine Festnetztochter Arcor weitgehend integriert haben und die Telekom die Bündelung von T-Home und T-Mobile vorantreiben.

Norton 360 3.0 „Soft-Release“

Symantec hat gestern Norton 360 3.0 offiziell aus der Release Pipeline gelassen und bietet es über ihre Website nun offiziell zum Kauf an. In den Handel gelangt es als Schachtel erst später, die Computerbild spricht hier von Mitte März. Bis es dann im SicherheitsPaket der Telekom verfügbar ist (und das ist für mich die interessanteste Frage ;-)) dürfte dann sicherlich noch eine ganze Zeit draufgehen, denn die Telekom erstellt hierfür grundsätzlich eigene Dokumentationen für den Endnutzer und testet die Sicherheitssoftware auf Verträglichkeit mit der eigenen. Bis dahin müssen wir uns wohl oder übel noch mit Version 2 und ihren teilweisen Tücken herumschlagen 😉

3 Jahre Blog

Fast wäre es untergangen, aber es ist tatsächlich schon 3 Jahre her, seit ich mit dem bloggen angefangen habe. Zugegeben, eine kleine Pause von vier Monaten war zwischendurch aufgrund eines Websiteversuchs dabei. Wer nicht ganz so pingelig daherschaut, entdeckt den ersten Beitrag im Februar 2006. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese lange Zeit über die Motivation beibehalten würde, doch es macht mir immer noch soviel Spaß wie am ersten Tag. Bloggen ist etwas besonderes, alleine schon als kleines persönliches Schnipselarchiv hat es eine ungemeine Bedeutung gewonnen. Dennoch möchte ich mit diesem Beitrag auch nochmals die Gelegenheit anbieten, Verbesserungsvorschläge und Feedback in den Kommentaren zu vermerken. Offen für neues wird dieser Blog stets bleiben 😉

Synchronisation ist alles

Neben dem Daseinszweck als Backupziel und lokaler Webserver hat der Heimserver noch eine weitere Aufgabe, die sich im Laufe der nächsten Zeit noch ausweiten wird: die als Fileserver. Nicht ohne Grund plant beispielsweise die Telekom die Vernetzung von Daten Unabhängig dem Zugangsmedium, auch im lokalen Netz mit mehreren Systemen bietet eine zentrale Speichermöglichkeit zahlreiche Vorteile. Das endgültige Ziel – so stelle ich es mir jedenfalls derzeit im Optimalfall vor – werden fast alle sich ändernden Daten zentral auf dem Server festgehalten, jedes System synchronisiert sich dann mit diesem. Dies geschiet über eine einheitliche Ordnerstruktur zur Organisation der Daten, die bereits größtenteils in der Theorie mit der Abtrennung der Daten auf einer eigenen Partition eingeführt wurde. Mithilfe eines Synchronisationstools sollte es dann keine große Angelegenheit mehr sein, die einzelnen Änderungen abzuprüfen und ggf. veränderte und neue Dateien auf das System oder den Server zu kopieren. In Sachen Medien, allen voran Musik, gibt es sicherlich noch weitere Möglichkeiten. Durch Scripts wie Ampache, die als PHP Anwendung auf den laufenden Webserver aufsetzen oder eigenständige Tools könnte man die Medien zetral halten und so stets die Garantie darüber haben, dass alle neuen Medien auch von allen System jederzeit abspielbar sind. Vielleicht hat in Sachen Medienserver schon jemand Erfahrungen?

Homeserver: Wake On Lan

Bislang habe ich nie wirklich die wahre Funktionalität hinter der Funktion Wake On Lan entdecken können, das hat sich mit dem Heimserver nun geändert. Dank einer schon voreingestellten BIOS-Option sowie dem SSH Server lässt sich der Computer nun Remote starten sowie herunterfahren. Gerade im Zusammenspiel mit dem Notebook, dass sich durchaus nicht in Reichweite des Servers befindet, ist es sehr komfortabel, auch im Sommer vom Balkon aus per WLAN den Server starten zu können, um so beispielsweise auf den Fileserver zugreifen zu können – oder den Webserver zur Entwicklung zu starten. Fehlt nur noch die passende Mensch-Computer-Schnittstelle, mithilfe der mich mein eigener Computer per WLAN wecken würde. Keine schlechte Vision, oder? 😀

(Fast) Automatisches Update

Beinahe hätte ich die gerade angewandte automatische Updatefunktion in WordPress 2.7 gelobt, doch leider scheint sie das Standardtheme zu überschreiben und somit auch das aktuelle theXME.de Style. Hier hätte sich WordPress durchaus eine Scheibe vom phpBB3 Updatesystem abschneiden können und dem Nutzer wenigstens die Möglichkeit geben können, ob eine geänderte Datei überschrieben oder zusammengeführt werden soll. Dafür ist das phpBB3 Updatesystem wiederrum nicht ganz automatisch, das hat aber auch irgendwie Vorteile.Wie dem auch ist, in den nächsten Tagen werde ich das bisherige theXME.de Style wieder zurückholen (müssen) 😉
Update am 04.03.: Die Seite sollte wieder wie gewohnt erscheinen.