Desktopbereinigungsassistent

Ein wesentliches Ziel für den Erfolg einer Software ist die möglichst leichte Bedienbarkeit, selbst bei komplexem Umfang.  Ein erster Schritt dahin sind selbstsprechende Bezeichner, die sich nicht in Richtung des technischen Begriffs zuwenden. Auch eine Beschreibung kann eine komplexe Sache sehr deutlich machen, wenn man sie denn richtig wählt.
So ist mir erst jetzt aufgefallen, dass die Sprechblase, die in Windows XP auf den Desktopbereinigungsassistent hinweist, diesen mit den gleichen Worten erklärt (in der Art: Was ist Webbrowser? Ein Browser für das Web). Auch Microsoft kann in diesem Bereich also noch dazulernen.
Usability

2 Gedanken zu „Desktopbereinigungsassistent“

  1. Vor allem finde ich die Funktion schwachsinnig. Nur weil eine Datei nicht mehr benutzt wird, heisst das doch nicht das man sie löschen kann… Ich habe seit 1999 selten Dateien gelöscht, aber Windows will immer wieder meinen Desktop leerräumen… Hallo??? Ich brauch die Dateien, auch wenn sie nicht mehr bearbeitet werden!

  2. Dem kann ich mich nur anschließen, mich stört die entsprechende aufpoppende Meldung aufgrund der Nichtnutzung auch immer.
    Es würde nichts dagegen sprechen, einen etwas erweiterten Assistenten anzubieten, der sich individuell einstellen lässt, beispielsweise in Sachen Zielverzeichnis in der Form Jahr-Datum-Tag oder ähnliche Dinge. Aber das ist dann wohl doch wieder zuviel verlangt..

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