Kategoriearchiv: Computing

Erlebnisse aus der Welt der IT

Virtuell, aber einfach

In den letzten Wochen habe ich immer mal wieder auf virtuelle Lösungen für eine dedizierte Serverlösung geschaut und dabei interessante Erkenntnisse gewonnen. Vor der Recherche wäre mir grundsätzlich nur der VMWare Server als produktive und vor allem einfache Lösung eingefallen, doch schon bei der ersten Recherche wurde mir klar, dass das Ding schon wieder eingestellt wurde. ESXi wäre eine Nachfolgelösung, doch so richtig überzeugen konnte mich das auch nicht: erst einmal benötigt man kompatible Hardware, bei den Hetzner Servern also eine zusätzliche Intel Netzwerkkarte. Dafür wäre ein zusätzliches Paket notwendig, für eine private Lösung ist das etwas zu viel „Overhead“. Zudem fehlt eine Weboberfläche, die gerade einen großen Anreiz in Sachen Virtualisierung darstellt.
Und so gingen die Recherchen weiter und ich kam auf Proxmox. Auf den ersten Blick hatte ich dieses Produkt vor langer Zeit falsch eingeschätzt, wie sich schnell herausstellte. Kurzum: Proxmox ist einfach zu installieren, unterstützt KVM und OpenVZ, steht unter einer Open Source Lizenz und bietet eine gelungene Weboberfläche.
Nun fehlt mir nur noch die Zeit, um das Ding auch mal anzutesten. Eine spätere Servervirtualisierung könnte ich mir dann durchaus vorstellen. Dann aber geplanter als das letzte Serverupgrade auf Debian Squeeze.. 😉

Upgrade auf WordPress 3.1 & ein neues Design

In den vergangenen Tagen war es endlich soweit: die finale WordPress Version 3.1 ist – deutlich verspätet – erschienen und hat damit ganz indirekt neben dem Upgrade auch den Startschuss für das neue theXME.de Design gegeben. Nun gut, das Design selbst ist relativ kurzfristig entstanden und zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz final. Neumodisch würden wir das jetzt vielleicht als Beta bezeichnen, aber da der Trend dazu geht, alles neue erstmal als Beta zu bezeichnen, werde ich davon absehen. Ein wenig Final ist es dennoch, nur der letzte Schliff fehlt vielleicht noch (allerdings war das beim damaligen Design ebenfalls so, es hat sich erst nach und nach entwickelt). Aber über grundsätzliche Geschmäcker lässt sich streiten, daher werfe ich einfach mal die folgende Umfrage in den Raum: wie gefällt euch das neue Design grundsätzlich? Spricht es euch auf den ersten Blick an? Gerne freue ich mich auch über eure detaillierteren Kommentare und Verbesserungsvorschläge.

Wie gefällt Dir das neue Design grundsätzlich?

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PS: Im übrigen wurde auch die „Über theXME“ Seite leicht überarbeitet.

Star sein leicht gemacht

Facebook verzeichnet zum heutigen Zeitpunkt über 500 Millionen Nutzer. Ob groß oder klein, es wird fleißig an die Pinnwand geschrieben, Bilder werden hochgeladen und Anwendungen wie die Glücksnuss versuchen die aktuelle oder zukünftige Lebenssituation des Nutzers einzuschätzen.
Wer heute mal schnell um die Ecke eine Pizza beim nächstgelegenen Restaurant holt und auf dem Weg eine interessante Situation erlebt hat, wird diese in der Regel schnell in den Social Networks veröffentlicht haben. Denn nur geteilte Erfahrungen sind schließlich wirkliche Erfahrungen. Und die neulichen Bilder vom Shoppen landen natürlich auch schnell unentwegt in die Galerie. Wenn man etwas genauer auf diese Handlungsweise blickt, wird man schnell feststellen: die gewonnene Aufmerksamkeit ist sichtlich erwünscht und einer der Hauptgründe für die aktive Nutzung der sozialen Netzwerk. Diese neue Möglichkeit lässt uns innerlich gefühlt zum Star werden, die Follower finden sich in der Freundesliste.
So schön die sozialen Netzwerke auch sein mögen: werden wir dort eines Tages auch die negativen Seiten des Star-seins verspüren und ab einem gewissen Zeitpunkt wieder die Privatsphäre suchen? Wir werden es sehen.

Was man sonst nicht sieht: SSH Welcome

Die SSH Welcome Message (Message of the day) sieht standardmäßig relativ spartanisch aus und grundsätzlich ist das auch durchaus gerechtfertigt: ein Administrator hat schließlich seine Arbeit zu verrichten und keine grafischen Spielereien zu veranstalten. Auch wenn man über Sinn oder Unsinn also streiten kann, so ist ein hübscher Welcome Screen auf dem eigenen Server durchaus immer wieder gern gesehen und hebt den sonst manchmal herrschenden tristen Sysadmin-Alltag ein wenig ins besondere. Schließlich freut man sich auch im wirklichen Leben, wenn das Gegenüber mal mit einem Lächelnden „GutenTag!“ an er Theke begrüßt, oder? 😉

Fuchs Server Welcome
Fuchs Server Welcome

Foren – die Dinosaurier von morgen?

Mit dem Siegeszug der sozialen Netzwerke kam mitunter der Gedanke auf, ob sich Foren in der heutigen Zeit auf Dauer überhaupt noch ein Stück vom Kuchen abschneiden werden können. Das ist gewiss keine leichte Frage, allerdings gibt es heutzutage auch Urgesteine wie das IRC noch und wenn wir auf die Grundprinzipen klassischer Kommunikationsformen blicken, dann haben auch Foren weiterhin ihre Daseinberechtigung.Betrachtet man das derzeit beliebteste soziale Netzwerk Facebook näher, so wird klar, dass die dort veröffentlichten Informationen einem meist nur eingeschränkten Freundeskreis zugänglich sind. Das Wissen bleibt also nicht der Allgemeinheit zugänglich und – wenn man die Sache mal etwas praktischer anschaut – so werden dort eher selten ausgiebige klassischen Forendiskussionen geführt. Ein weiteres beliebtes Medium der letzten Jahre sind Blogs geworden. Unbestritten: auch diese laden sehr zur Diskussion ein, aber auch hier vermisse ich den typischen Forencharakter (nichtsdestotrotz sind natürlich auch Blogs für sich eine geniale Erfindung!).
Andererseits integrieren die neueren Kommunikationsformen durchaus Forenfunktionalitäten, aber auch andersrum wird daran gearbeitet: so verspürt man bei der Nutzung des vBulletins durchaus einen Hauch der sozialen Netzwerke. Und trotzdem ist das kein vollständiger Ersatz. Facebook bleibt eben Facebook, ein Blog ein Blog und ein Forum ein Forum. Alles hat seinen Zweck.

htop – oder: das Ausrufezeichen

Ich habe heute nicht schlecht gestaunt, als ich plötzlich beim Aufruf von htop neben der Uptime ein Ausrufezeichen in Klammern entdeckt hatte. Gewiss war ich nicht der einzige, der an einen ernsteren Hinweis dachte. Allerdings brachte eine kurze Google Suche schnell Klarheit: die Entwickler haben sich schlicht eine kleine Aufmerksamkeit erlaubt, das Ausrufezeichen wird schlichtweg bei einer Uptime > 100 Tage angezeigt. Ob das nun als Glückwunsch verstanden werden sollte (ein Linux Server läuft eigentlich sowieso sehr stabil :-D) oder als reines Easter Egg – die Entwickler haben sich etwas einfallen lassen!

htop und das Ausrufezeichen
htop und das Ausrufezeichen

Und täglich grüßt der gesicherte Fuchs

Je später die Abendstunde, desto kreativer die Titel. Nein, ich habe noch nicht zu tief ins Weinglas geschaut (neben mir steht genauer gesagt eine Coladose! ;-)), sondern bin noch fleißig am Server zugange. Mittlerweile läuft das eingerichtete und angepasste Backupscript erfreulich gut. Auch wenn ein Strato Serverbuch aus vergangenen Jahren nicht wirklich viel neues enthielt, so war das dortige Backupscript als Ideengeber eine gute Basis. Vervollständigt um die E-Mail Benachrichtigung und einige kleine Anpassungen läuft es nun seit zwei Wochen täglich und legt die Backups auf den FTP-Server ab. Nur eine Sache ist mir beim heutigen Backup eben noch aufgefallen: bzip2 ist auf einen einzigen Kern ausgerichtet und die ganze Komprimierungsphase läuft so nur auf einem Kern ab. Das ist allerdings nicht weiter wild, das gesamte Backup (Sichern – Komprimieren – auf den FTP-Server laden) benötigt ohnehin nur eine gute halbe Stunde. 7-Zip scheint da Quad Core freundlicher zu sein, vielleicht ein Thema für die Zeit danach.
Demnächst geht’s nun erstmal ans Thema Backup der Computer zuhause. Hat hier jemand schon Strategien? Demnächst muss wohl eine externe 2 TB Festplatte her.

Einstieg in die Android-Welt

Ende 2010 durften wir noch eine Neuigkeit bezüglich des nächsten Google Phones entgegennehmen: uns wird also (voraussichtlich im Februar) das Google Nexus S erwarten und es wird von Samsung kommen. Und das ist sicherlich keine schlechte Nachricht, denn Samsung hat schon mit dem Galaxy S i9000 Maßstäbe gesetzt. Das Google Nexus S wird mit dem aktuellen Android 2.3 ausgeliefert werden, Android 3.0 kommt erst „irgendwann“ im Laufe dieses Jahres. Bis dahin warten? Nein, das kommt für mich derzeit nicht mehr in Frage, zwar bin ich mit meinem aktuellen Nokia N79 grundsätzlich sehr zufrieden, allerdings merke ich dann doch langsam, dass sich bei der alltäglichen Nutzung als Surfphone Grenzen auftun. Zudem schaue ich schon etwas neidisch auf den Freund meiner Schwester, der immer mal wieder mit einer genialen App auftaucht. Das Google Nexus S wird also mein nächstes Handy werden. Das erste Android, ich bin schon unheimlich gespannt!