Gefunden auf der Internetseite einer Lokalzeitung.
PS: Leider nur als mobiler Screenshot und notgedrungen per Kids Paint App markiert, dafür authentisch 🙂
Erlebnisse aus der Welt der IT
Heute galt es, diverse Probleme mit DVD Laufwerken aus der Windows- sowie Mac OS X-Welt zu schaffen. Der erste Fall bestand aus einem Windows 7 System, das im Gerätmanager neben dem DVD Laufwerk nur noch ein Ausrufezeichen hervorbrachte. Dieses Problem war dann aber relativ schnell gelöst, indem ein Registry-Eintrag entfernt wurde. Nach einem Neustart war das DVD Laufwerk schließlich wieder voll einsatzbereit. Etwas mehr Sorgen bereitete dagegen das MacBook Pendant. Das dortige Einwurf DVD Laufwerk reagierte leider weder auf den Auswurfknopf noch auf sämtliche andere Tricks wie das Drücken der linken Maustaste während des Bootvorgangs oder das Herantasten über Terminal Tools. Manchmal hilft dann nur noch die menschliche Hand – oder sagen wir besser eine Heftklammer und Yu-Gi-Oh-Karte (die just in diesem Moment auf dem Tisch lag, sich aber ansonsten nicht in meiner Obhut befindet :-D)? 😉 Mit etwas Gefühl und sanftem „stochern“ und dem folgenden Start des MacBooks ließ sich die wohl verklemmte Disk wieder auswerfen. Ein erneutes Einwerfen klappte dann erfreulicherweise auch, sodass beide Probleme unter dem Strich gelöst werden konnten. Das ist doch mal ein erfreulicher Montag 🙂
Nachts herrscht Schlafenszeit (zumindest des öfteren :-D), sodass sich diese Zeit prima für einen Rundum-Scan des Computers eignet. In der vergangenen Nacht war es mal wieder soweit und siehe da: der Scanner schlug einige Male an!

Die Liste konnte allerdings schnell abgearbeitet werden, sämtliche Funde lagen nämlich im eingebundenen „Virenverdacht“ Ordner in Thunderbird begründet, den ich vor einigen Wochen auf meinem Mailserver eingerichtet hatte.
Einen guten Start in den Montag! 🙂
Das Jahr umfasst vier Jahreszeiten, doch ob es nun Sommer oder Winter ist, eins bleibt immer gleich: Spamkommentare und -Trackbacks trudeln in Massen ein und erfordern immer neue Maßnahmen. Nachdem der Kommentarspam hier mal wieder Überhand genommen hat, habe ich mal wieder das CAPTCHA-Plugin gewechselt. Ab sofort kommt eine Kombination aus dem Math Comment Spam Plugin und einem Bild-CAPTCHA zum Einsatz. Ob das die Spamflut eingrenzt, bleibt abzuwarten. Ein anderes Problem waren die bereits angefallenen und größtenteils Spam-behafteten Kommentare, die sich auf eine 5-stellige Zahl belaufen haben. Eine unglaublich große Menge, sodass ich mich unter dem Strich dafür entschieden habe, alle Kommentare im Blog zunächst in die „Quarantäne“ zu schieben und manuell nach bestmöglichster Effizienz auszusortieren. Das heißt: die meisten „seriösen“ Kommentare sollten wieder im Blog vorzufinden sein, es kann aber leider gut möglich sein, dass mir eine kleine Zahl durch die Hand geflutscht ist. Sollte euch hier etwas offensichtlich auffallen, bitte ich um eine kurze Rückmeldung – Danke! 🙂
Als Betreuer mehrerer Webprojekte ist der Zeitaufwand leider weiterhin groß, sodass derartige „Radikalmethoden“ manchmal den einzig gehbaren Weg darstellen. Bislang habe ich auf externe Filterquellen wie reCAPTCHA verzichtet und stets versucht lokale Methoden einzusetzen, auf Blue X Live! ist der Testlauf für reCAPTCHA nun allerdings im Gange. Leider fordert der Spam zunehmend seinen Tribut.
PS: Eine kleine positive Sache hat das Durchforsten allerdings: längst vergessene Kommentare geraten wieder ins Gedächtnis. Auch in Zukunft sind Kommentare sehr erwünscht 🙂
Die Definition von Gratis ist manchmal eine spannende Angelegenheit, aus der in diesem Fall 1,18 Euro entstanden sind.
Natürlich ist die Gratis App des Tages im Amazons Android App Store normalerweise wirklich kostenlos, das gezeigte Bild entstand kurz nach Mitternacht, sodass die dort gezeigte App des Tages der des Vortages entsprach und die nächste Gratis App des Tages einfach noch nicht bereitstand.
Davon abgesehen ist Amazons App Store durchaus empfehlenswert, die Gratis App des Tages Aktion fühlt sich wie ein nie endender Weihnachtskalender an. Es ist nicht immer etwas interessantes dabei, aber unter dem Schnitt gibt es dann doch ganz interessante Apps 🙂
Software ist schön und gut, wenn sie denn läuft. Das ist manchmal gar nicht so einfach und vor allem dann nicht, wenn nicht angegeben wird, was denn genau in welcher Version benötigt wird. So geschehen heute bei einer Software für einen Etikettendrucker. Die Installation lief problemlos durch, allerdings quittierte Windows den Start der Software mit einer typischen „.. hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden“ Meldung. Nach einiger Zeit habe ich schließlich das .NET Framework in Version 3.5 nachinstalliert, das verhalf zumindest einer Komponente zum Start. Die Hauptsoftware lag dennoch brach, sodass der nächste Weg zur Support Hotline führte. Und die war ausgesprochen kompetent und verwies mich auf die Installation des .NET Frameworks 3.5 SP1. Siehe da, in der Tat kann ein Service Pack hin und wieder wahre Wunder bewirken – die Software lief nun reibungslos. Ein kleiner Hinweis während der Installation oder zumindest in den Release Notes o.ä. wäre zwar empfehlenswert gewesen, aber immerhin gab sich die Support Hotline keine Blöße. Tag gerettet!
Der vergangene Montag hatte überraschendes in Petto. Zwar wurde die eigens einberufene Vorstellung der neuen Nexus Reihen durch den Hurrican abgesagt, dafür gelangen die Neuigkeiten aber über den offiziellen Firmenblog an die Öffentlichkeit. Und die hatten es in sich: neben einem aktualisierten 7 Zoll Tablet (nun optional auch mit 32 GB Speicher und 3G) gibt’s auch ein 10 Zoll Tablet mit einer Auflösung von 2560 x 1600. Wow, das gab’s so noch nicht! Nun gut, die Tablet Ecke ist für mich persönlich derzeit weniger reizvoll. In Sachen Medienkonsum und Surfen nutze ich am frühen morgen und abends fast ausschließlich mein Galaxy S2. Ja, das Thema Smartphone hat mich in der Tat abhängiger gemacht und meine Nutzung entscheidend verändert! Mittlerweile habe ich mein Galaxy S2 rund 18 Monate im Einsatz und bin auf der Hardwareseite weiterhin vollstens zufrieden damit. Softwareseitig habe ich mittlerweile das Android 4.0 Stock ROM von Samsung im Einsatz, das leider in Sachen Stabilität hin und wieder etwas zu wünschen übrig lässt. Doch irgendwie arrangiert man sich und eigentlich hatte ich für meinen potentiellen Nachfolger folgende Punkte im Fokus: LTE, aktuelle Android Version, Erweiterbarkeit (SD), Quad Core. Das Galaxy S3, der direkte Nachfolger des S2, hatte zum Marktstart dagegen für mich zu wenig Neuerungen, um einen Umstieg zu gerechtfertigen. Der vergangene Montag verschob dann meinen Blick in eine entscheidende Richtung: über den Preis lässt sich vieles regeln. Doch schauen wir mal genauer hin. Ab 13. November wird es das Galaxy Nexus 4 geben, entweder mit 8 GB (299 EUR) oder 16 GB Speicher (349 EUR). Technisch gesehen bringt das Nexus 4 einen Quad Core Prozessor mit 1.5 Ghz, 2 GB RAM, einen 4.7″ Bildschirm und natürlich die neuste „nackte“ Android Version 4.2 mit. Das ist für den gebotenen Preis wirklich ausgesprochen verlockend. Zum Opfer fallen dafür die LTE-Unterstützung und die Erweiterungsmöglichkeit per SD-Karte, zudem ist der Akku fest eingebaut. Dennoch bin ich äußerst angetan davon und die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass ich das Nexus 4 am 13. November bestellen werde. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist einfach klasse und da Android 4.o auf dem Galaxy S2 mich derzeit hin und wieder zur Weißglut bringt, habe ich den Blick längst auf die Nexus Reihe gelenkt. Die Negativ-Liste lässt sich für den Preis verschmerzen, die (Vor-)freude über das pure Android Erlebnis inklusive „Update-Garantie“ seitens Google überwiegt eindeutig. Der einzige problematische Punkt dürfte der Speicherplatz werden, allerdings hat diese Problematik dann wiederum ihre positive Seite: derzeit tummeln sich sehr viele Apps auf meinem Smartphone, einige davon sind eher der Kategorie „ferner laufen“ zuzuordnen. Konzepte wie die Gratis App des Tages im Amazon App Shop verleiten gerade dazu, die Anzahl der Apps auf dem Smartphone aus dem Auge zu verlieren. Das dürfte dann der Vergangenheit angehören 🙂
Seit vorgestern kann dieser Blog und mein kompletter Server (d.h. auch alle Blue X Seiten) auch nativ über IPv6 erreicht werden. Die nötigen DNS Einstellungen waren schon zuvor erfolgt, allerdings hatte ich beim letzten Serverwechsel vergessen, die nötigen Einstellungen am Interface vorzunehmen. Diese habe ich nun wieder eingespeist und – dank diesmal vorhandenem zweiten Root Server, der ebenso gleichsam auf den IPv6 Betrieb verständigt wurde – erstmals die IPv6 Anbindung auch getestet. Unter dem Strich ging ein ping6 am Ende problemlos durch, auch praktisch sollte es nun also hinhauen.
Die wenigsten dürften zwar schon über eine IPv6-fähige Anbindung verfügen (die Telekom scheint hier bei einem Wechsel auf die IP-Anschlüsse derzeit IPv6 auszurollen), aber die Zeit spielt eindeutig für IPv6: Serverhoster wie Hetzner sind mittlerweile gezwungen, ihre restlichen IPv4 Adressen und Subnetze sparsamer an die Kunden zu vergeben, denn Nachschub von Vergabestellen wie der RIPE gibt es kaum bis gar nicht mehr. Das Ende von IPv4 ist eingeläutet und die restliche Zeit ist dank der restriktiveren IPv4 Adressvergabe für manch einen auch nicht gerade eine schönere geworden.
Gerade eben per E-Mail von Sipgate eingeflogen, verblogge ich das mal, da ich es durchaus für uns Internetnutzerfür für relevant halte, wenn wir für ein freies Internet eintreten möchten:
Sehr geehrter sipgate Kunde,
seit inzwischen mehr als sieben Jahren bieten wir unsere VoIP-Produkte an, die viele von Ihnen nutzen. Als VoIP-Anbieter haben wir, anders als der Großteil anderer Anbieter, immer Wert darauf gelegt, dass unsere Dienste unabhängig von einem bestimmten Internetzugang zu nutzen sind.
Uns ist es wichtig, dass Sie auch in Zukunft unsere Produkte zusammen mit dem in Ihrer Situation idealen Internetzugang einsetzen können. Leider mussten wir feststellen, dass gerade Mobilfunkanbieter, aber auch Festnetzgesellschaften, die Nutzung von VoIP und anderen Diensten zunehmend einschränken.
Derzeit untersucht die EU-Komission, auf welche Weise am besten sicherzustellen ist, dass Sie als Internetnutzer alle Dienste, die Ihnen wichtig sind (wie beispielsweise VoIP), auch wirklich nutzen können. Um die aktuelle Situation im Markt besser zu verstehen, und um daraufhin geeignete Regeln für Internetzugänge festzulegen, bittet die EU-Kommission Bürger und Unternehmen um Ihre Erfahrungen und Meinungen.
Wenn Ihnen daran gelegen ist, in Zukunft VoIP oder auch andere Dienste, wie WhatsApp etc., nutzen zu können, ohne dass Ihr Internetanbieter den Zugang hierzu sperrt, dann empfehlen wir Ihnen, an der ausgeschriebenen Anhörung teilzunehmen.
Unserem Verständnis nach sind folgende Punkte der EU-Kommission wichtig:
Welchen Anbieter nutzen Sie? (T-Mobile, Vodafone, Congstar, Drillisch, etc.)
Welche Internetangebote möchten Sie nutzen, können es aber nicht, weil Ihr Internetanbieter den Zugang dazu sperrt oder stört bzw. zusätzliche Entgelte verlangt? (Z.B. sipgate, Skype, WhatsApp, etc.)
Wenn Sie bereits bei der Bestellung des Internetzugangs von den Einschränkungen wussten, warum haben Sie sich dennoch für diesen Vertrag entschieden? (Besserer Empfang Zuhause/am Arbeitsplatz/in der Schule, Arbeitgeber zahlt mein Handy, besseres Handy-Angebot, preiswerter, etc.)
Wenn Sie ein Unternehmen vertreten, sollte klar sein, was das Unternehmen macht und wie groß es ist.
Alle weiteren Dinge, die Ihnen in Ihrer Situation wichtig erscheinen.Ihre Eingabe können Sie einfach bis zum 15. Oktober auf deutsch oder englisch per E-Mail an
cnect-netneutrality@ec.europa.eu
schicken. Wir bitten darum, freundlich und sachlich zu schreiben. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Anschrift anzugeben, damit die EU-Kommission weiß, von wem die Eingabe stammt.
Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, haben wir einige uns bekannte Probleme vorformuliert und eine Beispiel-E-Mail an die Kommission verfasst. In dieser E-Mail gehen wir davon aus, dass Sie, wie die meisten deutschen Internetnutzer, schon Bekanntschaft mit Netzsperren gemacht haben. Je genauer – und auf Ihre Probleme zugeschnittener – Sie Ihre Erfahrungen schildern, desto besser für die Kommission. Sollten Sie überraschenderweise noch keine Erfahrungen mit Netzsperren gemacht haben, können Sie schildern, welchen Umgang mit Sperren Sie sich wünschen.
Weitere Informationen zur Anhörung finden Sie auf der Seite der Kommission. Sie können übrigens sowohl per E-Mail teilnehmen, als auch Fragen aus einem detaillierten Katalog online beantworten. Leider liegen sowohl die Fragen als auch das Online-Formular nur auf englisch vor.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen würden, für freie und unbeschränkte Internetzugänge einzutreten. Wir glauben ein unzensierter Zugang ohne Extrakosten zu allen Internetangeboten, sei es sipgate, sei es Skype, sei es Ihr Lieblingsblog, liegt im Interesse aller Internetnutzer. Jetzt besteht die Möglichkeit auf die Gestaltung der Internetregulierung Einfluss zu nehmen. Bitte nutzen Sie sie.
Einen schönen Tag und den Fortbestand des offenen und freien Internets wünscht,
Ihr sipgate Team
P.S.: Diesen Aufruf haben wir auch in unserem Blog veröffentlicht. Dort diskutieren wir das Thema gerne mit Ihnen und anderen Internetnutzern.