Kategoriearchiv: Computing

Erlebnisse aus der Welt der IT

Smartphone im „Notfall-Modus“

Es gibt Samstage, die könnte man getrost überspringen. Besonders dann, wenn man morgens ein OTA Update für sein Samsung Galaxy S2 anstößt und dieses letztendlich mehr Probleme macht als gedacht. Konkret blieb Das S2 nach der Installation des Updates immer bei der Installation der vorinstallierten Anwendungen hängen und hing sich in einem Endlos-Freeze-Reboot-Prozedere auf. Letztendlich half leider nur noch ein Factory Reset (was ich erst vor wenigen Wochen aufgrund anderer Probleme angewandt hatte), damit gingen leider einige Daten und sämtliche Einstellungen und Apps verloren. Letztere sind zwar schnell wieder besorgt, aber gerade das mit den Daten ist schon etwas ärgerlich. Da ich im Optimalfall eigentlich schon Googles Nexus 4 in den Händen halten hätte sollen, ärgert mich das ganze noch ein Stück mehr. Die Hoffnung besteht nun darin, dass es bald wieder verfügbar ist. Bis dahin bleibt das Galaxy s2 im „Notfall-Modus“, d.h. die Neueinrichtung findet nur soweit wie nötig statt. Zum einen gibt es im Dezember das Android 4.1 Update für das S2 (dann empfiehlt sich wieder ein Factory Reset), zum anderen erfordert das Nexus 4 dann ohnehin ein Umdenken in Sachen Speicherplatz. Die ein oder andere App wird dann auf meinem Smartphone verschwinden und die Einrichtung der Apps ist dann ohnehin wieder notwendig (dafür gibt es zum Glück geniale Tools wie Titanium Backup).
Die Nerven liegen an diesem Samstag gewiss etwas brach, doch die Smartphone-Welt läuft nun eben auch nicht immer ganz reibungslos. Da hilft nur etwas Musik und Abstand vom Smartphone.

 

DVD-Laufwerke, öffnet euch!

Heute galt es, diverse Probleme mit DVD Laufwerken aus der Windows- sowie Mac OS X-Welt zu schaffen. Der erste Fall bestand aus einem Windows 7 System, das im Gerätmanager neben dem DVD Laufwerk nur noch ein Ausrufezeichen hervorbrachte. Dieses Problem war dann aber relativ schnell gelöst, indem ein Registry-Eintrag entfernt wurde. Nach einem Neustart war das DVD Laufwerk schließlich wieder voll einsatzbereit. Etwas mehr Sorgen bereitete dagegen das MacBook Pendant. Das dortige Einwurf DVD Laufwerk reagierte leider weder auf den Auswurfknopf noch auf sämtliche andere Tricks wie das Drücken der linken Maustaste während des Bootvorgangs oder das Herantasten über Terminal Tools. Manchmal hilft dann nur noch die menschliche Hand – oder sagen wir besser eine Heftklammer und Yu-Gi-Oh-Karte (die just in diesem Moment auf dem Tisch lag, sich aber ansonsten nicht in meiner Obhut befindet :-D)? 😉 Mit etwas Gefühl und sanftem „stochern“ und dem folgenden Start des MacBooks ließ sich die wohl verklemmte Disk wieder auswerfen. Ein erneutes Einwerfen klappte dann erfreulicherweise auch, sodass beide Probleme unter dem Strich gelöst werden konnten. Das ist doch mal ein erfreulicher Montag 🙂

Nächtlicher Antivirenscan

Nachts herrscht Schlafenszeit (zumindest des öfteren :-D), sodass sich diese Zeit prima für einen Rundum-Scan des Computers eignet. In der vergangenen Nacht war es mal wieder soweit und siehe da: der Scanner schlug einige Male an!

Antivirenscan
Antivirenscan

Die Liste konnte allerdings schnell abgearbeitet werden, sämtliche Funde lagen nämlich im eingebundenen „Virenverdacht“ Ordner in Thunderbird begründet, den ich vor einigen Wochen auf meinem Mailserver eingerichtet hatte.

Einen guten Start in den Montag! 🙂

Antispam-Maßnahme #1001

Das Jahr umfasst vier Jahreszeiten, doch ob es nun Sommer oder Winter ist, eins bleibt immer gleich: Spamkommentare und -Trackbacks trudeln in Massen ein und erfordern immer neue Maßnahmen. Nachdem der Kommentarspam hier mal wieder Überhand genommen hat, habe ich mal wieder das CAPTCHA-Plugin gewechselt. Ab sofort kommt eine Kombination aus dem Math Comment Spam Plugin und einem Bild-CAPTCHA zum Einsatz. Ob das die Spamflut eingrenzt, bleibt abzuwarten. Ein anderes Problem waren die bereits angefallenen und größtenteils Spam-behafteten Kommentare, die sich auf eine 5-stellige Zahl belaufen haben. Eine unglaublich große Menge, sodass ich mich unter dem Strich dafür entschieden habe, alle Kommentare im Blog zunächst in die „Quarantäne“ zu schieben und manuell nach bestmöglichster Effizienz auszusortieren. Das heißt: die meisten „seriösen“ Kommentare sollten wieder im Blog vorzufinden sein, es kann aber leider gut möglich sein, dass mir eine kleine Zahl durch die Hand geflutscht ist. Sollte euch hier etwas offensichtlich auffallen, bitte ich um eine kurze Rückmeldung – Danke! 🙂
Als Betreuer mehrerer Webprojekte ist der Zeitaufwand leider weiterhin groß, sodass derartige „Radikalmethoden“ manchmal den einzig gehbaren Weg darstellen. Bislang habe ich auf externe Filterquellen wie reCAPTCHA verzichtet und stets versucht lokale Methoden einzusetzen, auf Blue X Live! ist der Testlauf für reCAPTCHA nun allerdings im Gange. Leider fordert der Spam zunehmend seinen Tribut.

PS: Eine kleine positive Sache hat das Durchforsten allerdings: längst vergessene Kommentare geraten wieder ins Gedächtnis. Auch in Zukunft sind Kommentare sehr erwünscht 🙂

Gratis entspricht 1,18 Euro

Die Definition von Gratis ist manchmal eine spannende Angelegenheit, aus der in diesem Fall 1,18 Euro entstanden sind.

image

Natürlich ist die Gratis App des Tages im Amazons Android App Store normalerweise wirklich kostenlos, das gezeigte Bild entstand kurz nach Mitternacht, sodass die dort gezeigte App des Tages der des Vortages entsprach und die nächste Gratis App des Tages einfach noch nicht bereitstand.
Davon abgesehen ist Amazons App Store durchaus empfehlenswert, die Gratis App des Tages Aktion fühlt sich wie ein nie endender Weihnachtskalender an. Es ist nicht immer etwas interessantes dabei, aber unter dem Schnitt gibt es dann doch ganz interessante Apps 🙂

Software Requirements, aber bitte genau(er)

Software ist schön und gut, wenn sie denn läuft. Das ist manchmal gar nicht so einfach und vor allem dann nicht, wenn nicht angegeben wird, was denn genau in welcher Version benötigt wird. So geschehen heute bei einer Software für einen Etikettendrucker. Die Installation lief problemlos durch, allerdings quittierte Windows den Start der Software mit einer typischen „.. hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden“ Meldung. Nach einiger Zeit habe ich schließlich das .NET Framework in Version 3.5 nachinstalliert, das verhalf zumindest einer Komponente zum Start. Die Hauptsoftware lag dennoch brach, sodass der nächste Weg zur Support Hotline führte. Und die war ausgesprochen kompetent und verwies mich auf die Installation des .NET Frameworks 3.5 SP1. Siehe da, in der Tat kann ein Service Pack hin und wieder wahre Wunder bewirken – die Software lief nun reibungslos. Ein kleiner Hinweis während der Installation oder zumindest in den Release Notes o.ä. wäre zwar empfehlenswert gewesen, aber immerhin gab sich die Support Hotline keine Blöße. Tag gerettet!

 

Googles Nexus Vorstellung, das Google Nexus 4 und die Frage des Umstiegs

Der vergangene Montag hatte überraschendes in Petto. Zwar wurde die eigens einberufene Vorstellung der neuen Nexus Reihen durch den Hurrican abgesagt, dafür gelangen die Neuigkeiten aber über den offiziellen Firmenblog an die Öffentlichkeit. Und die hatten es in sich: neben einem aktualisierten 7 Zoll Tablet (nun optional auch mit 32 GB Speicher und 3G) gibt’s auch ein 10 Zoll Tablet mit einer Auflösung von 2560 x 1600. Wow, das gab’s so noch nicht! Nun gut, die Tablet Ecke ist für mich persönlich derzeit weniger reizvoll. In Sachen Medienkonsum und Surfen nutze ich am frühen morgen und abends fast ausschließlich mein Galaxy S2. Ja, das Thema Smartphone hat mich in der Tat abhängiger gemacht und meine Nutzung entscheidend verändert! Mittlerweile habe ich mein Galaxy S2 rund 18 Monate im Einsatz und bin auf der Hardwareseite weiterhin vollstens zufrieden damit. Softwareseitig habe ich mittlerweile das Android 4.0 Stock ROM von Samsung im Einsatz, das leider in Sachen Stabilität hin und wieder etwas zu wünschen übrig lässt. Doch irgendwie arrangiert man sich und eigentlich hatte ich für meinen potentiellen Nachfolger folgende Punkte im Fokus: LTE, aktuelle Android Version, Erweiterbarkeit (SD), Quad Core. Das Galaxy S3, der direkte Nachfolger des S2, hatte zum Marktstart dagegen für mich zu wenig Neuerungen, um einen Umstieg zu gerechtfertigen. Der vergangene Montag verschob dann meinen Blick in eine entscheidende Richtung: über den Preis lässt sich vieles regeln. Doch schauen wir mal genauer hin. Ab 13. November wird es das Galaxy Nexus 4 geben, entweder mit 8 GB (299 EUR) oder 16 GB Speicher (349 EUR). Technisch gesehen bringt das Nexus 4 einen Quad Core Prozessor mit 1.5 Ghz, 2 GB RAM, einen 4.7″ Bildschirm und natürlich die neuste „nackte“ Android Version 4.2 mit. Das ist für den gebotenen Preis wirklich ausgesprochen verlockend. Zum Opfer fallen dafür die LTE-Unterstützung und die Erweiterungsmöglichkeit per SD-Karte, zudem ist der Akku fest eingebaut. Dennoch bin ich äußerst angetan davon und die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass ich das Nexus 4 am 13. November bestellen werde. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist einfach klasse und da Android 4.o auf dem Galaxy S2 mich derzeit hin und wieder zur Weißglut bringt, habe ich den Blick längst auf die Nexus Reihe gelenkt. Die Negativ-Liste lässt sich für den Preis verschmerzen, die (Vor-)freude über das pure Android Erlebnis inklusive „Update-Garantie“ seitens Google überwiegt eindeutig. Der einzige problematische Punkt dürfte der Speicherplatz werden, allerdings hat diese Problematik dann wiederum ihre positive Seite: derzeit tummeln sich sehr viele Apps auf meinem Smartphone, einige davon sind eher der Kategorie „ferner laufen“ zuzuordnen. Konzepte wie die Gratis App des Tages im Amazon App Shop verleiten gerade dazu, die Anzahl der Apps auf dem Smartphone aus dem Auge zu verlieren. Das dürfte dann der Vergangenheit angehören 🙂

IPv6 – es wird Zeit

Seit vorgestern kann dieser Blog und mein kompletter Server (d.h. auch alle Blue X Seiten) auch nativ über IPv6 erreicht werden. Die nötigen DNS Einstellungen waren schon zuvor erfolgt, allerdings hatte ich beim letzten Serverwechsel vergessen, die nötigen Einstellungen am Interface vorzunehmen. Diese habe ich nun wieder eingespeist und – dank diesmal vorhandenem zweiten Root Server, der ebenso gleichsam auf den IPv6 Betrieb verständigt wurde – erstmals die IPv6 Anbindung auch getestet. Unter dem Strich ging ein ping6 am Ende problemlos durch, auch praktisch sollte es nun also hinhauen.
Die wenigsten dürften zwar schon über eine IPv6-fähige Anbindung verfügen (die Telekom scheint hier bei einem Wechsel auf die IP-Anschlüsse derzeit IPv6 auszurollen), aber die Zeit spielt eindeutig für IPv6: Serverhoster wie Hetzner sind mittlerweile gezwungen, ihre restlichen IPv4 Adressen und Subnetze sparsamer an die Kunden zu vergeben, denn Nachschub von Vergabestellen wie der RIPE gibt es kaum bis gar nicht mehr. Das Ende von IPv4 ist eingeläutet und die restliche Zeit ist dank der restriktiveren IPv4 Adressvergabe für manch einen auch nicht gerade eine schönere geworden.